Forschungsprojekt »Personal Mobility Experience Innovation« Ford stärkt Forschung rund um autonomes Fahren

In einer der vier Keynotes präsentierte der neue Ford-Chef Mark Fields seine Vision von Smart Mobility, bei der es vor allem um die nahtlose Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und –transportmöglichkeiten geht.
Ford-Chef Mark Fields stellte auf der CES seine Vision von Smart Mobility vor, bei der es vor allem um die nahtlose Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und –transportmöglichkeiten geht.

Ford verstärkt die Forschung rund um Mobilitätskonzepte und autonomes Fahren. In diesem Monat startet das Projekt »Personal Mobility Experience Innovation«, dass das europäische Ford-Forschungszentrum in Aachen gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule ins Leben gerufen hat.

Die für eine Dauer von zwei Jahren vereinbarte Zusammenarbeit von Ford und der RWTH Aachen soll neue Funktionen, Technologien, Dienstleistungen und Lösungen finden, mit denen die Erwartungen und Vorlieben der Kunden bezüglich individueller Mobilität erfüllt werden können. Zugleich stehen gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie die immer höhere Verkehrsdichte und Fragen des Umweltschutzes im Vordergrund. Im Rahmen des Projekts betrachten Experten neue Geschäftsmodelle in zahlreichen Branchen sowie den Einfluss anderer Innovatoren im Hinblick darauf, wie sich diese Ansätze für die Automobilindustrie anwenden und zugunsten neuer Mobilitätslösungen umsetzen lassen. Darüber hinaus sollen neue Ansätze für Car-Sharing und die Personalisierung von Mobilitätsangeboten erforscht werden.

Ebenfalls noch in diesem Jahr beteiligt sich Ford an der »Autodrive«-Initiative in Großbritannien. Sie untersucht, wie fahrerlose, in die Verkehrsinfrastruktur eingebundene Automobile in den Alltag integriert werden können. Ford steuert hierzu speziell entwickelte Prototypen mit Car-to-Car-Kommunikation bei, mit denen ein öffentliches Transportsystem getestet werden soll.