Bosch Motorpressekolloquium 2015 Automatisiertes, elektrisches und vernetztes Fahren im Mittelpunkt

Fahrspaß mit Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybriden

Elektromobilität startet mit dem Fahrzeug, ist aber erheblich mehr als das. Grün soll nicht nur vernünftig sein, sondern auch Emotionen wecken. „Elektrifizierung ist nicht nur ein CO2-reduzierendes Mittel. Sie verbessert auch den Fahrspaß“, so Dr. Bulander. Hiervon konnten sich auch die Journalisten überzeugen.

Nur Fliegen ist schöner. Eigentlich nicht einmal das. Mit einem Spurt von 0 auf 100 km/h in 2,6 s und einer Systemleistung von 652 kW war der Plug-In-Hybrid-Sportwagen Porsche 918 Spyder eines der Highlights auf dem Boxberg. Aus dem Hause Bosch stammen die Leistungselektronik INVCON2.3, der E-Motor SMG180/120 und das Batteriesystem. Darüber hinaus standen im Bereich „Electrified“ Fahrzeuge wie der 1-l-Diesel Hybrid VW XL 1, der BMW i8, der Porsche Panamera S E-Hybrid, Mercedes-Benz S500 Plug-In-Hybrid und viele andere zum Fahren und Ausprobieren zur Verfügung. Aber auch reine Elektrofahrzeuge wie den BMW i3 mit Boschs Leistungselektronik INV2.2, den Fiat 500e (E-Motor SMG180, Leistungselektronik INVON2.3, Batteriesystem sowie Rekuperationssystem), den Smart fortwo Electric Drive konnten die Pressevertreter testen.

Bosch geht davon aus, dass im Jahr 2025 rund 15 Prozent aller weltweit gebauten Fahrzeuge mindestens einen Hybridantrieb haben werden. In Europa soll dann sogar mehr als ein Drittel aller neuen Fahrzeuge mindestens teilelektrisch angetrieben werden. Wenn batterieelektrische Autos günstiger werden, werden auch diese aus der jetzigen Nische fahren. Ein Schlüssel dafür ist die Batterietechnologie – Bosch erwartet, dass Energiespeicher bis 2020 rund 50 Prozent kostengünstiger bei gleichzeitig doppelter Energiedichte.