Frühwarnung mit Augmented Reality 3D-Head-up-Displays von Jaguar Land Rover verbessern Sicherheit

Frühwarnung mit Augmented Reality verkürzt Reaktionszeiten des Fahrers auf potenzielle Gefahrensituationen. Daher arbeitet Jaguar Land Rover an 3D-Head-Up-Displays.
Frühwarnung mit Augmented Reality verkürzt Reaktionszeiten des Fahrers auf potenzielle Gefahrensituationen. Daher arbeitet Jaguar Land Rover an 3D-Head-Up-Displays.

Jaguar Land Rover arbeitet mit virtuellen Reality-Technologien und 3D-Verfahren an intelligenten Head-up-Displays. Dank Augmented-Reality-Verfahren könnten so schon bald sicherheitsrelevante Informationen in Echtzeit virtuell auf die vor dem Auto liegende Fahrbahn projiziert werden.

Jaguar Land Rover arbeitet zusammen mit der Universität Cambridge an neuen, leistungsstarken 3D-Head-up-Displays. Anders als bei den bislang üblichen Systemen, die Informationen in die Windschutzscheibe projizieren, werden Navigationshinweise, Verkehrszeichen oder allgemeine Gefahrenmeldungen wie eine gesperrte Fahrspur in Echtzeit auf die Fahrbahn projiziert. Die dabei zum Einsatz kommende Augmented Reality verstärkt die Tiefenwirkung. Es entsteht ein reales Bild im Blickfeld des Fahrers mit virtuellen Hinweisen und Orientierungshilfen. Der Einsatz stereoskopischer 3D-Displays kann dazu beitragen, Reaktionszeiten zu verkürzen und das Urteilsvermögen während der Fahrt verbessern.

Die neuen Head-Up-Displays sind Bestandteil der von JLR verfolgten Vision »Smart Cabin«. Darunter fallen alle Technologien, die für den Fahrer und die Mitreisenden mit Hilfe verbesserter Sicherheits-, Entertainment- und Convenience-Features ein personalisiertes Umfeld schaffen.

Darüber hinaus können in Zukunft beim automatisierten Fahren Passagiere die Technik auch zum Betrachten von 3D-Videos nutzen. Unter Verzicht auf individuelle Bildschirme oder 3D-Shutterbrillen würden Tracking-Systeme für Kopf und Augen die Position des Betrachters exakt ermitteln und so zusätzlich das Betrachten von 3D-Bildern des Infotainment-Systems im freien Raum ermöglichen. So könnten die 3D-Displays den Usern ein personalisiertes Erlebnis bescheren – jeder Mitreisende kann dann individuell seinen eigenen und auf seine Sitzposition maßgeschneiderten Infotainmentkanal abrufen. Jeder Passagier kann individuell entscheiden, was er sehen möchte: Reisedetails, touristisch interessante Punkte an der Strecke oder einfach einen unterhaltsamen Film.