Elektromobilität auf dem Vormarsch 626,6 km mit einer Batterieladung

Restbussimulation ermöglicht parallele Steuergeräteentwicklung

Während des Entwicklungsprozesses der Steuergeräte und der Software wurden auch die Beteiligten in der Hochschule Offenburg und beim Partner Evomotiv mit den typischen Problemen konfrontiert, die bei komplexen Kommunikationsstrukturen verteilter Systeme auftreten. In der Regel befinden sich einige der Entwicklungen noch im Anfangs- bzw. Prototypenstadium, während andere bereits weiter fortgeschritten sind. Um die fertigen Systeme realitätsnah zu testen, sind Entwickler jedoch auf die Funktionen der noch nicht existierenden Systeme angewiesen - zumindest auf wesentliche Teile davon. Die Lösung liefert eine Restbussimulation, bei der eine geeignete Software die noch nicht real vorhandenen Steuergeräte auf einem Rechner simuliert. Beim Schluckspecht-Projekt kam als Standard-Werkzeug für diesen Anwendungsfall CANoe von Vector Informatik als Analyse- und Simulationssystem zum Einsatz. Die Restbussimulation lässt sich mit der Windows-Software erstellen, sobald die Verantwortlichen die Datenbasis für das Netzwerk einmal vollständig und korrekt parametriert haben. Der Vector Interaction Layer sorgt dann automatisch dafür, dass jede Botschaft mit ihrer in der Datenbasis spezifizierten Sendeart verschickt wird.