Elektromobilität auf dem Vormarsch 626,6 km mit einer Batterieladung

Optimierte Kommutierungsstrategie mit PWM- nsteuerung

Durch das bürstenlose Wirkprinzip arbeiten die Radnabenantriebe nahezu verschleißfrei, ebenso wie umrichtergesteuerte Drehstrom-Asynchronmaschinen, der Quasistandard der industriellen Antriebstechnik. Zwingend notwendig ist dafür allerdings eine elektronische Kommutierung, die dafür sorgt, dass die Richtung der Magnetfelder in den Spulen zum richtigen Zeitpunkt abwechselnd anziehend und abstoßend auf die Dauermagnete wirkt, entsprechend dem Grundprinzip jedes Elektromotors. Voraussetzung hierfür, insbesondere für die Startkommutierung, ist eine genaue Kenntnis der Rotorlage. Mehrere Hall-Sensoren erfassen die Position der Dauermagnete. Daraus generiert eine Auswerteeinheit über ein Quadratursignal ( Bild 2 ) vier Spuren (A, B, Strobe, Index), die einem nachgeschalteten digitalen Signalprozessor vom Typ Texas Instruments TMS320 alle notwendigen Informationen über die Drehrichtung und die Rotorlage liefern (Bild 3).