Werkstücke ins rechte Licht gerückt

Das Installationssystem gesis IP+ verkabelt Maschinen und Anlagen – so zum Beispiel Präzisions-Bearbeitungszentren – selbst unter erhöhten Industrieanforderungen. Die Rundsteckverbinder bieten durch ihren hohen Schutzgrad IP 67/68 Sicherheit vor Ölnebel und Staub.

Das Installationssystem gesis IP+ verkabelt Maschinen und Anlagen – so zum Beispiel Präzisions-Bearbeitungszentren – selbst unter erhöhten Industrieanforderungen. Die Rundsteckverbinder bieten durch ihren hohen Schutzgrad IP 67/68 Sicherheit vor Ölnebel und Staub.

In den Bearbeitungszentren des Unternehmens Burkhardt + Weber in Reutlingen können Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen bearbeitet werden.

So z.B. Motoren- und Getriebegehäuse, Turbinenschaufeln, Pleuelstangen, Maschinenrahmen, Spritzgussplatten oder Großgetriebe. Das Besondere an den Hochgeschwindigkeits- Bearbeitungszentren ist die Kombination aus Schwer-Zerspanung und Präzisionsbearbeitung, jeweils abgestimmt auf die Werkstoffe Stahl und Guss.

Die verschiedenen Maschinenbaureihen sind auf unterschiedlichste Anwendungen spezialisiert, die sich vor allem in Größe und Gewicht der Werkstücke, Art der Bearbeitungsschritte und in der gewünschten Präzision unterscheiden. Die Anlagen sind bis zu sechs Meter hoch und beanspruchen bei einem Maschinengewicht von über 100 Tonnen eine Aufstellfläche von bis zu 160 m2.

Die beiden modular aufgebauten Maschinenbaureihen MCX (Bild 1) und MCR zeichnen sich durch besonders hohe Zerspanungsleistungen und hohe Präzision bei teilweise nur einer Werkstückaufspannung aus. Insgesamt stehen 17 modular aufgebaute, leistungsstarke Bearbeitungszentren zur Auswahl. Alle Achsen sind NC-gesteuert, und ein hochdynamischer, automatischer Werkzeugwechsler gewährleistet effiziente Bearbeitung. Bis zu 570 Werkzeuge mit Längen bis zu 1000 mm und bis zu 60 kg Einzelgewicht werden in einem separaten Regalmagazin gelagert, verwaltet, kontrolliert, gereinigt und vorgerüstet. Das Be- und Entladen der Werkzeuge erfolgt über einen Drehteller parallel zur Bearbeitung. Gesteuert werden die Maschinen über eine Sinumerik 840D von Siemens.

Mit wenigen Komponenten sehr flexibel

Mit nur vier Grundbausteinen können komplexe Installationen vom Verteiler bis hin zu den Bedarfsstellen wie Leuchten, Motoren oder Lüfter realisiert werden (Bild 2). Alle Module sind für Spannungen von 230 V bzw. 230/400 V und Ströme bis zu 25 A ausgelegt. Sämtliche Komponenten erfüllen den Schutzgrad IP 66/68. Die Steckverbinder bestehen aus nur zwei Einzelteilen und sind sehr montagefreundlich. Sie werden komplett mit Zugentlastung ausgeliefert und ermöglichen den Anschluss aller gängigen Leitungstypen, z.B. Ölflex, H05VV, H07RN-F. Eine Variante mit doppelter Leitungseinführung erlaubt das Durchschleifen elektrischer Energie (Bild 3). Der Anwender kann zwischen Crimp-, Feder- und Schraubanschlusstechnik wählen. Die Zuführung elektrischer Energie oder Signale wird mit vorkonfektionierten Leitungen realisiert. Diese sind in unterschiedlichen Leitungslängen, Querschnitten und Leitungstypen erhältlich.