Interview Wenn das Design-In von Steckverbindern Unterstützung braucht

Josef Wörner (links) und Heiko Arnold, beide Vertriebsleiter von Würth Elektronik eiSos
Josef Wörner (links) und Heiko Arnold, beide Vertriebsleiter von Würth Elektronik eiSos

Entwickler haben oft nur wenig Zeit, eine Baugruppe fertig zu stellen. Um Projekte – unabhängig wie groß – zu beschleunigen, bietet Würth Elektronik eiSos kostenlose Musterlieferungen binnen 24 Stunden, wiederbefüllbare Design Kits und Beratung vor Ort an. Mehr dazu im Markt&Technik-Interview.

Markt&Technik: Haben Entwicklungsbüros und Entwicklungsteams in kleinen Unternehmen andere Bedürfnisse als große Hersteller?

Josef Wörner, Würth Elektronik eiSos: Persönliche Betreuung und Beratung ist nach unserer Erfahrung besonders wichtig, weil kleinere Entwicklungsteams natürlich nicht so viele Spezialisten vereinen wie große Entwicklungsabteilungen. Dank unserer 100-köpfigen Vertriebsmannschaft allein in Deutschland können wir bei Fragen schnell reagieren und gezeigte Muster gerne vor Ort lassen, damit noch am selben Tag die Tests an der Baugruppe weitergehen können.

Heiko Arnold, Würth Elektronik eiSos: Um die Entwicklungsaktivitäten zu unterstützen, gehen wir oft auch ganz pragmatisch vor. Zum Beispiel fördern wir die Vernetzung. Dazu haben wir die Initiative www.find-your-engineer.de gegründet, ein Empfehlungsnetzwerk für Elektronik-Entwickler. Unsere technischen Außendienstmitarbeiter bringen also Firmen und Dienstleister zusammen und vermitteln Experten für spezielle Aufgaben.

Markt&Technik: Warum ist Würth Elektronik eiSos bei der Unterstützung auch kleinerer Firmen und Entwicklungsbüros so engagiert?

Heiko Arnold: Das gehört zu unserem Selbstverständnis als Service-orientiertes  Unternehmen. Innovation ist heute der wichtigste Rohstoff Deutschlands, und wir fördern Innovation, wann immer es möglich ist! Prototypen und Neuentwicklungen, die mit unseren Bauelementen und unserer Unterstützung entstehen, führen schließlich zu kommerziellen Produkten, für die wir Teile liefern. Und der Know-how-Transfer geht dabei ja nicht nur in eine Richtung. Auch wir ziehen aus den Applikationen der Entwickler wieder Anregungen und Ideen für eigene Produktentwicklungen.

Markt&Technik: ...so sehen das aber nicht alle Firmen.

Josef Wörner: Viele kleine Unternehmen und Entwicklungsteams bekommen von großen Herstellern oft die kalte Schulter gezeigt. Wir sehen es daher als besonders wichtig an, alle unsere Kunden persönlich, produkt- und anwendungsspezifisch zu beraten.

Markt&Technik: Trotzdem handelt es sich sicherlich um ein Nischengeschäft?

Josef Wörner: Die Unterstützung von Entwicklern in dieser Industrie ist für uns keine Nische, sondern Kernbestandteil unserer Strategie. Als Bauteilehersteller arbeiten wir in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld, und wir alle wissen: Der Preis allein ist nie das, was uns kaufen lässt. Deshalb bieten wir unseren Kunden Dienstleistungen wie kostenlose Muster in 24 Stunden an und unterhalten Applikations- und Design-Center in München, Berlin, Lyon, Barcelona, Hongkong, Milpitas und Watertown.