Zweitgrößte Interessensvertretung in der EU Weidmüller-Vorstand Dr. Peter Köhler wird Chef-Lobbyist in Brüssel

Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecher der Weidmüller-Gruppe, ist neuer Vorsitzender des Industrial Affairs Committee (IACO) des europäischen Industrie- und Arbeitgeber-Dachverbands „Businesseurope“.
Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecher der Weidmüller-Gruppe, ist neuer Vorsitzender des Industrial Affairs Committee (IACO) des europäischen Industrie- und Arbeitgeber-Dachverbands „Businesseurope“.

Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecher der Weidmüller-Gruppe, ist neuer Vorsitzender des Industrial Affairs Committee (IACO) des europäischen Industrie- und Arbeitgeber-Dachverbands „Businesseurope“. Im Rahmen einer Nachfolgeregelung wurde er von Seiten des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) für diesen Posten vorgeschlagen und rückwirkend zum 1. Juli 2012 in Brüssel offiziell für die kommenden zwei Jahre in dieses Amt gewählt.

„Europa ist für den Mittelstand im Allgemeinen und in der Elektroindustrie im Speziellen allen Globalisierungsentwicklungen zum Trotz nach wie vor der wichtigste Markt“, so Dr. Köhler nach seiner Wahl. „Daher gilt es, dem Mittelstand auf europäischer Ebene eine stärkere Stimme zu geben und die Interessen der deutschen Industrie vorzutragen und zu vertreten. Eine Aufgabe, auf die ich mich sehr freue und die ich mit Herzblut verfolgen werde.“

Neben den Themen Industrie- und Energiepolitik geht es vor allem um die zukunftsträchtigen Bereiche Klima- und Umweltschutz, bei denen sich Köhler in Zukunft einbringen wird: „Gerade auf diesen Themenfeldern ist die deutsche Industrie als Innovationstreiber und Lösungsanbieter in Europa Spitze und kann zahlreiche Impulse in Richtung Nachhaltigkeit setzten.“

Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftssituation in Europa stelle auch den industriellen Mittelstand vor schwierige Aufgaben: „Von Seiten der Arbeitgeber konnten wir der Politik in der Vergangenheit hilfreiche Impulse anbieten, die bei der Bewältigung von krisenhaften Szenarien geholfen haben“, so Köhler.„Auch jetzt stehen wir in der Pflicht, mit einer modernen Industrie- und Arbeitgeberpolitik die wirtschaftliche Entwicklung nicht nur auf nationaler, sondern ebenso auf europäischer Ebene zu unterstützen.“ Das Amt des Vorsitzenden bei Businesseurope übt Köhler ehrenamtlich aus.

Businesseurope ist ein europäischer Dachverband der Arbeitgeber mit Sitz in Brüssel. Er vertritt insgesamt 41 Mitgliedsverbände aus 35 Ländern, unter anderem den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Der Verband wurde 1949 gegründet und wart bis zum 23. Januar 2007 unter dem Namen „Union of Industrial and Employers' Confederation of Europe“ (UNICE) aktiv. In 60 Arbeitsgruppenmit 1.200 Fachleute analysiert die Interessensvertretung Gesetzesentwürfe und EU-Programme und gibt zusätzlichen Input Firmenperspektive. Businesseurope ist die zweitgrößte Interessensvertretung der EU.