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Wärmeleitmaterial wird bei 48 °C bzw. 52 °C zähflüssig

17. Januar 2018, 08:33 Uhr   |  Alfred Goldbacher

Wärmeleitmaterial wird bei 48 °C bzw. 52 °C zähflüssig
© Fischer Elektronik

Phase-Change-Wärmeleitmaterialien

Fischer Elektronik erweitert sein Produktportfolio an thermischen Kontaktmaterialien um neuartige Phase-Change-Wärmeleitmaterialien, die eine Alternative zu herkömmlichen Wärmeleitpasten darstellen.

Das bei Fischer Elektronik erhältliche Wärmeleitmaterial mit der Bezeichnung FSF 15 P und FSF 20 P ist im Anlieferungszustand fest und beginnt jeweils bei einer Phasenänderungstemperatur von 52 °C bzw. 48 °C zu fließen. Hierdurch werden mikroskopisch kleine Unebenheiten zwischen der Wärmequelle und einer Wärmesenke ausgeglichen.

Beim Benetzen entweicht die Luft aus dem Bereich der Grenzschicht, welches zu einer deutlichen Verringerung der thermischen Impedanz, gleichzeitig zu einem optimalen Wärmeübergangswiderstand, führt. Die Materialstärken variieren von 0,114 mm bis zu 0,2 mm, wodurch je nach Unebenheit und Rauheit der Kontaktoberflächen, kundenseitig die jeweilige Materialstärke ausgewählt werden kann.

Die Wärmeleitfähigkeit der neuen Ausführungen liegt im Bereich von 1,5 bis 2 W/m×K. Zur einfacheren Handhabung (Montageerleichterung) in der Applikation besitzen beide Typen eine einseitige natürliche Haftbeschichtung. Das Grundmaterial des Artikels FSF 15 P ist als Platten- oder Rollenmaterial, während der Artikel FSF 20 P nur als Plattenmaterial in den Abmessungen 300 x 400 mm² verfügbar ist.

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