Schwerpunkte

Werkstücke ins rechte Licht gerückt

24. Oktober 2007, 14:33 Uhr   |  Joachim Frühauf


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Elektroinstallation wird jetzt vorkonfektioniert

Für das richtige Licht im Maschineninnenraum der Baureihen MCX und MCR sorgt das Steckverbindersystem gesis IP+ von Wieland Electric. Dabei standen eine kurze Montagezeit und die Medienresistenz der Steckverbinder im Vordergrund. „Wir wollten eine einfache Leitungsführung, die sich bei jeder beliebigen Maschinenkonfiguration schnell und wirtschaftlich installieren lässt“, sagt Michael Wiedmaier, Vertriebsleiter bei Burkhardt + Weber. „Vor allem unser hoher Exportanteil verlangt nach Zuverlässigkeit aller Komponenten und einem möglichst geringen Ersatzteilbestand. Hier kommt uns das Rundsteckverbindersystem von Wieland Electric sehr entgegen.“

Die Rundsteckverbinder RST werden auf dem Kabinendach der Anlagen befestigt und kaskadenartig über RSTVerteiler zusammengesteckt. Nicht benötigte Ausgänge sind mit Abdeckkappen mediendicht verschlossen. Die Rundsteckverbinder erfüllen die Vorgaben einer rauen Industrieumgebung und bieten durch ihren hohen Schutzgrad IP 67/68 Sicherheit vor Ölnebel und Staub.

Bisher wurde die Verteilung über Klemmenkästen geführt und von einer zur nächsten Beleuchtungseinheit weitergeschleift. Dies war umständlich und konnte immer nur direkt vor Ort installiert werden. Die steckbare Lösung vereinfacht die Elektroinstallation erheblich, da sie fertig vorkonfektioniert wird. „Im Vergleich zur bisherigen Lösung ist die Leitungsführung in die Werkzeugkabine übersichtlicher geworden. Die Rundsteckverbinder ermöglichen eine strukturierte Lösung in professionellem Look“, betont Werner Hoffmann, Elektromeister in der Technischen Montage bei Burkhardt + Weber.

Steckbar installieren ist schnell und sicher

Mit dem modularen und steckbaren Elektroinstallationssystem gesis IP+ können komplette Anlagenteile unabhängig vom späteren Bestimmungsort in der Fertigung vollständig aufgebaut, geprüft und anschließend für den Transport wieder zerlegt werden – ohne dass die geprüfte Sicherheit wieder verlorengeht. Auf der Baustelle werden die einzelnen Module ohne Elektriker wieder zusammengefügt, denn die Elektroinstallation wird nur noch gesteckt. Verzögerungen beim Aufbau von Anlagen, z.B. aufgrund fehlender Abstimmung zwischen Mechanik und Elektrik, können seitens der Elektroinstallation ausgeschlossen werden.

Diese Erfahrung hat man auch bei Burkhardt + Weber gemacht: „Das System gesis IP+ erleichtert uns die Montage unserer Maschinen. Die Beleuchtungseinheiten können nun an der Werkbank vorkonfektioniert werden, außerdem wird die Leitungsführung übersichtlicher“, fasst Werner Hoffmann zusammen.

Gesis IP+ reduziert die Installationszeit deutlich. Steckbar installieren heißt, bis zu 70 % der Installationszeit und 30 % der Gesamtkosten sparen. Einsparungen gibt es sowohl bei der Erstinstallation als auch über die gesamte Nutzungsdauer einer Maschine oder Anlage. Bei jedem Eingriff in die Installation, beispielsweise bei Wartung oder Reparatur, können die Verbraucher schnell vom Netz genommen werden. Bei Umbaumaßnahmen lassen sich – im Gegensatz zur konventionellen Installation – alle Komponenten wieder verwenden. Von Vorteil ist weiterhin, dass Geräte oder Maschinen bei der elektrischen Installation nicht geöffnet werden müssen. Die Kabel werden einfach von außen über die codierte Gerätebuchse angesteckt. Ein fehlerhafter Zusammenbau ist ausgeschlossen und ein durchgängig hoher IP-Schutz von der Installation bis zum Betrieb gewährleistet. Dabei garantiert der Werkstoff PA66 eine Beständigkeit gegen viele Medien und Umgebungseinflüsse (z.B. erweiterter Temperaturbereich).

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