Schwerpunkte

Werkstücke ins rechte Licht gerückt

24. Oktober 2007, 14:33 Uhr   |  Joachim Frühauf


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Werkstücke ins rechte Licht gerückt

Die Geräteanschlüsse werden anstelle von konventionellen Kabelverschraubungen direkt in bestehende Gehäusebohrungen eingeschraubt. Mit dieser Schnittstelle können die Geräte nun einfach in die Installation integriert werden. Ausführungen gibt es in M16, M20 und M25, gerade oder gewinkelt.

Verteilerbox kann mehr als nur verteilen

Für die Energieverteilung werden steckbare Verteiler angeboten. Zwei Gehäusevarianten mit bis zu acht Steckplätzen können neben der Verteilfunktion noch Feinsicherungen, Schukosteckdosen, Schalter oder Elektronikkomponenten aufnehmen. Die flachen Kompaktverteiler (150 × 105 × 55 mm3) bieten bis zu vier, die hohen Multiverteiler (150 × 105 × 95 mm3) bis zu acht Steckplätze (Bild 4). Nicht benötigte Steckplätze werden werkseitig verschlossen. Die Verteiler werden kundenspezifisch mit Geräteanschlüssen M25 bestückt und auf Wunsch mit 2,5-mm2-Leitern verdrahtet. Größere Querschnitte sind auf Anfrage möglich. Mit den variabel nutzbaren Verteilerboxen sind reine Potentialverteilungen, Dreh- und Wechselstromverdrahtungen sowie kundenspezifische Anwendungen möglich.

Sicher Installieren durch mechanische Codierungen

Die Steckverbinder erfüllen internationale Vorschriften: DIN VDE für Europa, UL für Nordamerika, CCC für China, CSA für Kanada sowie die gängigen Schiffszulassungen. Eine Atex- Zulassung für explosionsgeschützte Anwendungen ist in Vorbereitung. Die in komplexen Installationen nötige Trennung verschiedener Stromkreise, z.B. Netzanschluss, AS-Interface-Bussystem und Hilfsenergie 24 V, ist über die verschiedenen mechanischen Codierungen des Steckverbindersystems möglich.

Mechanisch codiert bedeutet: Es können nur zusammengehörige Stekker- und Buchsenpaare miteinander verbunden werden. Damit sind unterschiedliche Anwendungen eindeutig und vor allem sicher getrennt. Fehlstecken ist nicht möglich. Zusätzlich lassen sie sich durch verschiedene Farben visuell unterscheiden: schwarz = Netz, braun = Signale, kieselgrau = ASi.

Ein System – vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Das steckbare Installationssystem gesis IP+ steht als 2-, 3-, 4- und 5-polige Variante zur Verfügung. Bei Burkhardt + Weber kommt die 3-polige Version zum Einsatz. Das System ist in vielen Branchen einsetzbar, beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau, im Schiffsbau, für Windkraftanlagen, in der Solartechnik, für Baustromanlagen, im Aufzugsbau, für Objektinstallationen, in der Eventtechnik oder für Außenbeleuchtungen. go

Dipl.-Ing. (FH) Joachim Frühauf ist gelernter Fernmeldehandwerker und studierte Elektrotechnik an der FH Heidelberg. Er war im Vertrieb verschiedener Industrieunternehmen tätig, zuletzt bei der Lufthansa. Für Wieland Electric betreut er im Vertrieb seit 2006 das Gebiet Baden-Württemberg im Bereich Automatisierung.
joachim.fruehauf@wieland-electric.com

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