Schwerpunkte

Markttrends im Relais-Segment

Zweistellige Zuwachsraten

06. Juli 2016, 14:48 Uhr   |  Erich Schenk


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Zweistellige Zuwachsraten

Dold
© Dold

Lastströme von bis zu 88 A lassen sich mit Dolds schmalem Halbleiterrelais PK 9260 der Powerswitch-Serie verschleißfrei schalten.

Analog Hongfa setzt sich bei Zettler der deutlich positive Trend des starken Wachstums auch im ersten Halbjahr 2016 fort: »Im direkten Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2015 verzeichen wir noch immer deutlich zweistellige Zuwachsraten«, freut sich Schlosser. Im Auftragseingang liege man ebenfalls gut, jedoch schwäche sich hier der positive Trend des Vorjahrs nun ab. Für den Auftragseingang des zweiten Halbjahrs erwarte man aber wieder deutliche Steigerungen dank neuer Produkte und Projekte. Sollten die nicht wie erhofft vom Markt angenommen werden, rechne man mit auf gutem Niveau stagnierenden Auftragseingängen oder lediglich leichten Zuwächsen. Nur schwer vorherzusagen seien im übrigen Auswirkungen einer eventuell geänderten Zinspolitik oder eines möglichen Brexit.

Innerhalb Europas gibt es Schlosser zufolge eine recht homogene Entwicklung, jedoch mit zwei Ausnahmen: »Der italienische Markt bleibt hinter der erwarteten Entwicklung deutlich zurück, hingegen übertreffen die osteuropäischen Regionen unsere Erwartungen deutlich.« Sorgenkinder seien derzeit aber keine festzustellen, vielmehr spüre man beim Thema E-Mobility eine enorme Zunahme der kundenseitigen Aktivitäten in der Entwicklung und Planung. Dies schlage sich zwar bisher noch nicht in gleichem Maße im Auftragseingang nieder, »lässt aber auf eine künftig starke Belebung hoffen«. Auch die Solar- und Inverterthemen gewännen weiter an Dynamik, und dies nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und vor allem im riesigen chinesischen Markt.

Der zuletzt gestiegene Ölpreis wirkt sich natürlich auf Transportkosten und Kunststoffe erhöhend aus. »Durch die Preisentwicklungen anderer Rohstoffe, Wechselkurseinflüsse und Produktivitätssteigerungen sind wir nach wie vor bemüht, dies so wenig wie möglich für unsere Kunden spürbar werden zu lassen«, versichert der Zettler-Geschäftsführer. Sollten aber mehrere Rohstoffe, Transportkosten und dazu noch die Wechselkurse gleichzeitig negativ betroffen sein, »würde dies den Druck natürlich immens verstärken«.
 

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1. Zweistellige Zuwachsraten
2. Zweistellige Zuwachsraten
3. Schwäche in Asien
4. Auswirkungen durch Brexit?

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