phg Peter Hengstler Mini-Steckverbinder: Kurz und bündig

Gerade einmal 23,5 mm Platz blieben einem M8-Rundstecker inklusive Anschlusslitzen für ein Projekt aus der Sensortechnik. Wie diese besondere Herausforderung gemeistert wurde, zeigt diese Fallstudie.

Platz ist kostbar: Speziell in der Sensortechnik gilt dieser Grundsatz mehr denn je, denn der Trend zur Miniaturisierung ist in dieser Sparte besonders ausgeprägt. Für die Datenübertragung von einem Sensor zu der zugehörigen Steuereinheit gelten dennoch hohe Qualitätsanforderungen. Soll die Verbindung eines Sensors zudem mit einem besonders sicheren Standardanschluss ausgeführt werden, wird es bisweilen eng. Eng, das bedeutete für den Verbindungstechnik-Hersteller »phg Peter Hengstler« in einem speziellen Fall: Exakt 23,5 mm Platz für einen zur Gehäusekontur passenden M8-Rundstecker mit endverzinnten Litzen, aufgereiht auf einem Kamm und vorbereitet zur automatisierten Weiterverarbeitung.

Die Fertigung des in diesem Fall gewünschten 23,5 mm kurzen Steckverbinders gelang durch gezielte Verwendung spezifischer Komponenten. So wurden für den M8-Gerätestecker gedrehte Stiftkontakte für einen präzisen Sitz im Polbild ausgewählt, die vollautomatisch verarbeitet und gecrimpt werden. Das Polbild ist durch seine Anordnung gegen Falschanschluss eines Kabelsteckers codiert. Gegen die Falschverdrahtung der nur knapp über einen Zentimeter langen verzinnten Litzen im Sensorinneren wurden diese mit einem Kamm aufgereiht, der mit einem Sicherungsdorn zum Aufstecken auf eine Platine versehen ist.

Aus dem ersten Auftrag für einen solchen miniaturisierten Sensoranschluss wurde inzwischen eine ganze Produktfamilie mit verschiedenen Gehäusevarianten in M8 und M12 für den Kunden. Gerätestecker bei phg werden wahlweise in Kunststoff, Messing, Zinkdruckguss oder Edelstahl gefertigt. Das Design ist je nach Variante bedarfsgerecht ausgeführt.

Passend zu solchen höchst individuellen Gerätesteckverbindern liefert phg seinen Kunden auf Wunsch auch die zugehörigen Kabelstecker kundenspezifisch konfektioniert gleich mit dazu – die Ausführung, die Kabellänge, der Anschlusstyp und viele weitere Parameter sind frei wählbar. Auch hier stehen sorgfältige Verarbeitung und umspritzte Anschlussstücke für Passung, Funktion und Robustheit.

»Miniaturisierung ist natürlich eine besondere Herausforderung«, erklärt Alfons Honer, Geschäftsführer des phg-Unternehmensbereichs Verbindungstechnik. Doch dank eines Co-Engineerings von phg Peter Hengstler lassen sich viele Fragestellungen hinsichtlich der Machbarkeit bereits im Entwicklungsprozess einer Verbindungslösung beantworten. Hierbei werden oft genug nicht nur bestmögliche Fertigungsprozesse entwickelt, sondern im Dialog zwischen phg und dem Kunden können auch neue Ansätze mit einfließen, die eine Verbindung sogar noch wirtschaftlicher und technisch besser machen können als ursprünglich angedacht.