Lösungen integrieren statt Bauteile kaufen

Technologiepartner mit hoher Applikations- und Lösungskompetenz geben dem Produktentwickler die Sicherheit, dass er eine Vielzahl der täglichen Herausforderungen beim Gerätedesign guten Gewissens an seine Partner delegieren kann. Er gewinnt mehr Spielraum und kann sich stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Design-in- Partnerschaften bieten daher entscheidende Wettbewerbsvorteile: Synergien entlasten die eigenen Ressourcen und reduzieren neben den Entwicklungs- und Herstellkosten auch die Markeinführungszeit.

Technologiepartner mit hoher Applikations- und Lösungskompetenz geben dem Produktentwickler die Sicherheit, dass er eine Vielzahl der täglichen Herausforderungen beim Gerätedesign guten Gewissens an seine Partner delegieren kann. Er gewinnt mehr Spielraum und kann sich stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Design-in- Partnerschaften bieten daher entscheidende Wettbewerbsvorteile: Synergien entlasten die eigenen Ressourcen und reduzieren neben den Entwicklungs- und Herstellkosten auch die Markeinführungszeit.

INHALT:
Design-in-Support als Erfolgsfaktor
Beispiel „Steckgesicht- Geometrie“
Wert-Schöpfung ist besser als Abschöpfen
Die „Pole-Position“: Gut gestartet ist halb gewonnen
Marktanforderungen muss man als Anbieter genau kennen
Normen und Zulassungen werden teilweise erheblich verschärft
Ein vorausschauende Arbeitsweise ist das Maß aller Dinge
Design beschränkt sich nicht nur auf ästhetische Aspekte
Software als Innovationsmotor
Time-to-market entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg
Realistische Einschätzungen anhand von Lebenszykluskosten
Die Wertschöpfungskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied
Und die Moral von der Geschicht?
Leistungselektronik auf dem Vormarsch
Autor

Die rasante Entwicklung in der Leistungselektronik und industriellen Kommunikation stellt hohe Anforderungen an die Entwickler. Sie müssen immer mehr Leistung bei kleinerer Baugröße der Geräte realisieren. Darüber hinaus gilt es, zusätzliche Funktionen für dezentrale Intelligenz, Steuerungsaufgaben, Sicherheit oder Kommunikation zu integrieren. Dieser Spagat bringt viele Herausforderungen hoher Komplexität mit sich. Um im globalen Markt erfolgreich zu sein, ist es für Hersteller entsprechender Produkte von entscheidender Bedeutung, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Besonders Randkompetenzen, beispielsweise die Anschlusstechnik, können ohne Kompetenzverlust den entsprechenden Spezialisten übertragen werden. Diese müssen aber mehr liefern als passende Komponenten zum günstigsten Preis. Trotzt oder gerade wegen des zunehmend preisgetriebenen Wettbewerbs reichen die dadurch erarbeiteten Kosten- und Zeitvorteile für eine dauerhaft erfolgreiche Marktpositionierung alleine nicht mehr aus. Ein weiterer wichtiger Effekt von Design- In-Partnerschaften ist der konsequente Ausbau der Innovationskraft und deren Umsetzung in konkreten Kundennutzen. Das Ergebnis: Zusätzliche Diversifizierungs- oder gar Alleinstellungsmerkmale, die aus der Austauschbarkeit und damit aus der Preisspirale herausführen.

An Beispielen aus der Leistungselektronik werden Prinzip, Anwendung und Nutzen einer Design-in-Partnerschaft beschrieben. Die Automatisierungs- und Antriebstechnik stellt dafür ein äußerst dynamisches, komplexes industrielles Umfeld dar. Kennzeichnend für dieses Marktsegment sind anspruchsvolle Technologien, Systeme und Applikationen mit großem Potential und überdurchschnittlichen Wachstumsraten.

Design-in-Support als Erfolgsfaktor

Auch wenn Performance und Kompaktheit im Wettstreit der Ingenieure – grob vereinfacht – in „Leistung per Liter“ gemessen wird, steckt wesentlich mehr Erfahrung und Know-how dahinter, als nur hohe Ströme auf die Leiterplatte zu bringen. Das umfasst auf der Hardware-Seite mindestens drei verschiedene Bereiche:

  • Elektronik-Entwicklung inklusive Steuerungsfunktionen und Layout,
  • Geräte-Design inklusive thermisches Management und EMV,
  • Schnittstellen für Energie, Signale und Daten.

Neben allen technischen Parametern sind die Kosten ein erfolgskritischer Faktor, der bereits beim Gerätedesign beachtet werden muss. Die verschiedenen Teilbereiche beim Gerätedesign sind eng miteinander verzahnt – eine Gesamtbetrachtung von der Aufgabenstellung über die Wertschöpfungskette bis zu den Prozessen ist deshalb unerlässlich.

Wie können Design-in-Partnerschaften diesen komplexen Prozess positiv und erfolgreich gestalten? Anhand von konkreten Problemstellungen und Lösungen aus dem Bereich der Anschlusstechnik wird diese Frage untersucht: Elektromechanische Komponenten sind erfahrungsgemäß mit den gängigen Problemstellungen wie EMV, thermisches Management, Zulassungen oder Fertigungsprozess enger verzahnt, als es dem Elektronikentwickler bewusst ist.