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Kompakt-Schaltschränke von Rittal

Besser als das Original

11. Juni 2019, 09:56 Uhr   |  Corinna Puhlmann-Hespen

Besser als das Original
© Rittal

Lackiertes Stahlblech oder Edelstahl in zahlreichen Größen: Sowohl die Kompaktschränke AX als auch die Kleingehäuse KX sind in vielen Varianten ab Lager lieferbar. Den neuen Kompaktschrank AX gibt es in 40 verschiedenen Abmessungen.

Der AE-Kompaktschaltschrank von Rittal ist das meistverwendete Gehäusesystem der Welt. Rund 35 Millionen hat das Unternehmen bereits verkauft. Weltweit stehen ca. 230.000 Stück des Schranks ab Lager zur Verfügung. Jetzt präsentiert das Unternehmen eine Neuauflage mit zahlreichen Veränderungen.

Der neue Kompaktschaltschrank AX – der Relaunch des Rittal-AE-Schrankes – hat als wesentliches neues Merkmal eine größere Flanschplatte. »Wegen der steigenden Digitalisierung und Automatisierung in der Anlagentechnik kommen immer mehr Sensoren und Aktoren zum Einsatz. Das führt automatisch zu einer größeren Zahl der im Gehäuse zu montierenden Komponenten und damit zu mehr Leitungen, die über die Flanschplatte ins Innere geführt werden müssen«, erklärt Matthias Müller, Abteilungsleiter Produktmanagement Mechanik von Rittal. Der AX-Kompaktschrank hat daher eine um bis zu 35 Prozent größere Flanschplatte als das weit verbreitete Vorgängermodell. Ganz wesentlich habe sich in letzter Zeit auch die Forderung nach vereinfachtem Engineering und Handling beim Ausbau und der Montage als Kundenwunsch herauskristallisiert.

Reduzierte Komplexität

Eine geringere Komplexität bringt schon bei der Planung viele Vorteile mit sich. Dies hat Rittal auch bei der Neuentwicklung berücksichtigt. So gibt es bei den Kompaktschaltschränken jetzt nur noch eine statt zwei Produktlinien – »ohne dass dabei Abmessungen oder Anwendungsvarianten verloren gegangen sind«, sagt Matthias Müller. So ersetzen die neuen Kompaktschaltschränke der Serie AX die AE- sowie die CM-Schränke.

Für das Engineering kommt heute in den meisten Fällen Software für die Elektroplanung wie „Eplan Electric P8“ und für die 3D-Aufbauplanung „Eplan Pro Panel“ zum Einsatz. Dies ist auch der Schlüssel für eine hohe Effizienz sämtlicher Prozesse: Stehen qualitative 3D-Daten der verwendeten Komponenten zur Verfügung, stellt dies eine wesentliche Vereinfachung der täglichen Arbeit dar. Denn in nachfolgenden Bearbeitungsprozessen entfallen manuelle Tätigkeiten, wie das Eingeben der Daten. »Planer finden die entsprechenden Daten für die neuen Kompaktschaltschränke entweder auf der Website von Rittal oder im Eplan Data Portal«, erläutert Matthias Müller.

Besonders einfach und zeitsparend ist die Konfiguration und Bestellung über das „Rittal Configuration System“. Der Konfigurator arbeitet auf der Basis von elektronisch hinterlegten Regelwerken. Eine Plausibilitätsprüfung verhindert, dass falsches oder nicht passendes Zubehör überhaupt angezeigt wird. Ein unproduktives Ausprobieren gehört somit der Vergangenheit an.

Rittal Müller
© Rittal

Matthias Müller, Rittal: »Aufgrund der veränderten Anforderungen an die Gehäuse in den letzten Jahren hat sich Rittal dazu entschieden, das Produktprogramm der Kompaktschaltschränke grundlegend weiterzuentwickeln. Berücksichtigt haben wir dabei auch zahlreiche Kunden-Rückmeldungen, die wir in den vergangenen Jahren erhalten haben.«

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1. Besser als das Original
2. Neue konstruktive Details
3. Varianten-Vielfalt

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