Schwerpunkte

Die Fortec Elektronik AG

Nachhaltiges Wachstum gepaart mit hoher Profitabilität

31. Oktober 2018, 12:34 Uhr   |  Von Sandra Maile, Vorstandssprecherin der FORTEC Elektronik Group

Nachhaltiges Wachstum gepaart mit hoher Profitabilität
© FORTEC

In diesem Heft stellt sich die Fortec-Gruppe als kompetenter Lieferant in fünf Bereichen vor. Doch was steckt hinter diesem Unternehmen?

Die Fortec-Gruppe erwirtschaftet seit über dreißig Jahren ununterbrochen Gewinne und ist dabei hoch profitabel. Der Börsengang erfolgte bereits 1990 (Deutsche Börse Frankfurt/Main, Prime Standard, ISIN DE0005774103); seitdem betreibt das Unternehmen eine verlässliche Dividendenpolitik und lässt somit seine Aktionäre am Unternehmenserfolg teilhaben. Die Strategie des Unternehmens ist auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet mit dem Ziel, eine hohe Profitabilität zu erwirtschaften.

Als Systemanbieter für Gerätehersteller industrieller High-Tech-Produkte besetzt Fortec Elektronik eine Wachstumsnische in schnell wachsenden Marktsegmenten. Kernmärkte der Fortec-Gruppe sind: Medizintechnik, Beleuchtungs- und IT-Industrie, Mess- und Regeltechnik, Transport. Die Kundenbeziehungen sind langjährig gewachsen und stützen sich auf Kunden der Großindustrie, mittelständische Unternehmen und innovative Ingenieurbüros. Im Geschäftsfeld Power-Supplies (industrielle Stromversorgungen) besitzt das Unternehmen die Know-how-Führerschaft in Applikation, Problemlösung und technischem Service. Das Geschäftsfeld Datenvisualisierung (Displaytechnik und Embedded-Computer-Technologie) bietet eigene Ingenieurdienstleistung bei Auswahl, Ansteuerung und Lieferung kompletter, funktionsgetesteter Systeme. Die beiden Geschäftsfelder greifen technisch ineinander und haben identische Kundenzielgruppen. Zusätzliche Wertschöpfung ergibt sich durch die Systemintegration der Einzelkomponenten zu kompletten Subsystemen.

FORTEC Elektronik Group
© FORTEC Elektronik Group

Sandra Maile, Vorstandssprecherin der FORTEC Elektronik Group»In der Verknüpfung von Displaytechnik, Embedded-Computer-Technologie und Power-Supplies zu einem kompletten Subsystem sieht die Fortec-Gruppe langfristig ihr Wachstumspotenzial. Ziel ist es, das Unternehmen als kompetenten Lösungsanbieter am nationalen Markt zu positionieren und die Internationalisierung voranzutreiben.«

IIoT – Chance für nachhaltiges Wachstum

Durch die zunehmende Digitalisierung in der industriellen Produktion (IIoT, Industrial Internet of Things) ergeben sich Chancen für das nachhaltige Wachstum des Unternehmens. Relevanter Teilmarkt hierfür ist der Umstellungsdruck der Produktionsbetriebe auf die Industrie-4.0-Anforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die bestehenden Produktionsprozesse der Industriebetriebe den Anforderungen der Digitalisierung der zukünftigen Prozesse entsprechend angepasst werden. Der Fortec-Elektronik-Konzern vertreibt und entwickelt dafür internetfähige Produkte im Industrierechner-Bereich.

Die Fortec-Strategie

Die Strategie ruht auf zwei Säulen. nachhaltiges Wachstum zum einen und zum anderen das Erzielen von höheren Margen für das Erreichen einer noch höheren Profitabilität. Das mittelfristige Ziel ist, im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro zu erwirtschaften.

Wachsen will Fortec durch die Verdopplung der Lagerkapazitäten bei gleichem Lagerumschlag im Segment Power-Supplies, Investitionen in das Segment Datenvisualisierung, die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen für IoT/Industrie-4.0-Anwendungen, den Ausbau der Vertriebsaktivitäten. Durch sinnvolle Akquisitionen soll auch die Internationalisierung des Unternehmens vorangetrieben werden. Aktuell ist Fortec Marktführer im deutschsprachigen Raum und Nischenanbieter im europäischen Raum; im angloamerikanischen Raum hält das Unternehmen eine beachtliche Marktstellung.

Die Erhöhung der Wertschöpfung soll durch die weitere Entwicklung von innovativen (Eigen-) Produkten und Zusatzleistungen und -produkten (Value Add) erreicht werden.

Vorantreiben der Internationalisierung

Seit 2000 setzt die Fortec-Gruppe ihren Focus auf die Internationalisierung der Geschäftstätigkeit. Heute ist das Unternehmen mit 14 Standorten und rund 200 Mitarbeitern in der DACH-Region, Benelux, der Tschechischen Republik, England und den USA vertreten. Die Internationalisierung soll auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden. Aktuell beabsichtigt das Unternehmen, sich im Segment Datenvisualisierung zu verstärken, und plant, ein Unternehmen mit Positionierung im europäischen Markt zu erwerben. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Akquisition würde Fortec seine bestehende Wettbewerbsposition in diesem Wachstums- bzw. Zukunftsmarkt weiter ausbauen. Erklärtes Ziel ist dabei, die Margen in diesem Geschäftsfeld auf einem höheren Niveau zu stabilisieren.

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