Schwerpunkte

Rochester holt Bürklin ins Boot

»Eine schöne Erweiterung für unser Geschäftsmodell«

16. Juli 2018, 13:46 Uhr   |  Karin Zühlke


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

1:1-Ersatz

1:1-Ersatz für abgekündigte Halbleiter

Gegründet 1981, betreibt Rochester bis heute ein einzigartiges Geschäftsmodell. Im Rahmen des Extension-of-Life-Prozesses kauft Rochester nach dem LTB die Restbestände des Originalherstellers auf. Das schließt sowohl das IP des Herstellers zu diesem Produkt ein als auch bereits fertige Produkte, die noch auf Lager liegen. Rochester fertigt ausschließlich in den USA und unterhält dort auch einen der größten Testfloors weltweit. Auf diese Weise gewährleistet Rochester quasi eine nahtlose Weiterbelieferung mit den Originalteilen. Was die Original-Hersteller an Rochester geben, ist von Fall zu Fall verschieden. Einige beispielsweise übergeben nur fertige Produkte an Rochester und keine Wafer. Andere Hersteller wiederum bieten Rochester nur das IP – also Lizenz und Design-Archiv an. Mit dem IP kann Rochester die Produktreplikation nach Ursprungsspezifikation durchführen. Rochester darf die Ware als Original kennzeichnen und verkaufen. Dabei liegen Design, Packaging und Testen in der Hand von Rochester. Für die Herstellung der Wafer stützt sich Rochester auf Partner auf seiner Linecard.

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1. »Eine schöne Erweiterung für unser Geschäftsmodell«
2. Vitales Interesse
3. 1:1-Ersatz

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