Sensoren statt Lichtschalter Futuro Lighting entwickelt mit Rutronik »selbsttätige« LED Leuchte

Die selbsttätige LED-Leuchte CaterinaS kommt ohne Lichtschalter aus: Der PIR Motion Sensor von Panasonic übernimmt die Bewegungserkennung. Als passiver PIR-Sensor erfasst er Änderungen in der infraroten Strahlung, die entstehen, wenn sich etwas bewegt, das eine andere Temperatur hat als die Umgebung.
Die selbsttätige LED-Leuchte CaterinaS kommt ohne Lichtschalter aus: Der PIR Motion Sensor von Panasonic übernimmt die Bewegungserkennung.

»Selbsttätige« Leuchten brauchen keinen Lichtschalter, denn sie regeln das Licht automatisch bedarfsorientiert, ausgelöst durch Helligkeit und/oder Bewegungen in einem bestimmten Umkreis. Eine solche Leuchte hat FuturoLighting mit Unterstützung von Rutronik entwickelt.

»Wir wollten die Vorteile der LED-Technologie für unsere neue, autonom agierende Leuchte nutzen«, erklärt Valentin Kulikov von FuturoLighting. »Besonders wichtig waren uns die Effizienz und eine homogene Lichtverteilung, außerdem sollte die Leuchte modern und kompakt und einfach zu montieren sein.« Für die Selektion der Komponenten wandte sich der Lighting-Spezialist an die Rutronik-Niederlassung im slowakischen Banská Bystrica, unweit des FuturoLighting-Firmensitzes in Piestany.

Dass der Distributor seine Anforderungen in der Landessprache bedienen kann, ist für Kulikov neben dem breiten Produktspektrum von Rutronik entscheidend. Von Rutronik bezieht der Leuchtenspezialist nicht die LEDs, sondern auch alle anderen erforderlichen Komponenten für sein Design. Für die eigenständig funktionierende Leuchte sind das vor allem Bewegungs- und Umgebungslicht-Sensoren sowie der Mikrocontroller, LDO, Spannungsregler, CCR und Konstantstromregler.

Die Wahl der LED fiel auf die neue »Duris E5« von Osram Opto Semiconductors. Mit über 110lm/W ist sie hocheffizient, trotzdem ist sie günstig: Sie bietet laut Angaben des Herstellers die meisten Lumen pro Euro. In der neutral weißen Variante mit 4000 K bei 120 mA kommt die LED auf über 42 lm. Dank kleiner Lumenpakete entstehen keine Hotspots, und die einzelnen LEDs können sehr eng platziert werden, so dass eine sehr homogene Ausleuchtung entsteht.

Weil die Leuchte so konzipiert ist, dass sich die FR4-Platine direkt mit dem Gehäuse der LED verbinden lässt, kann sie die Wärme direkt ableiten, ein zusätzlicher Kühlkörper erübrigt sich. Aufgrund des guten Thermomanagements erreicht die »Duris E5« eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden, was bei haushaltsüblicher Nutzung gut zehn Jahren entspricht. Die Lebensdauer wird bei der autonomen Lösung von FuturoLighting auch durch Schaltvorgänge nicht reduziert.