Designlösung für optoelektronische Baugruppen

Acceleware und Synopsys bringen eine gemeinsame Hardwarelösung auf den Markt, mit der elektromagnetische Simulationen für optoelektronische Baugruppen, wie CMOS-Bildsensoren, bis zu zwanzig mal schneller ablaufen.

Die Lösung verbindet die TCAD-Sentaurus-Baugruppensimulations-Software von Synopsys mit der ClusterInABox-Quad-Q30-Workstation von Acceleware. Diese Koppelung ermöglicht eine zehnfache Beschleunigung des hochpräzisen, elektromagnetischen FDTD-Modellierungs-Algorithmus, der für Sentaurus-Baugruppen verwendet wird. Diese Performance-Steigerung ermöglicht Designern, die Präzision der FDTD-Methodik für das Design und die Optimierung von optoelektronischen Baugruppen effizienter einzusetzen.

TCAD-Tools sind für Hersteller, die hochdifferenzierte, optoelektronische Produkte entwickeln, gut geeignet. Mit ihrer Hilfe lassen sich komplette Strukturen für den Licht-Einfallswinkel-Bereich, das Objektivprofil, die Pixelgröße und andere Faktoren charakterisieren. Die neue Lösung von Acceleware und Synopsys ermöglicht statistische Auswertungen des Einflusses von herstellungsbedingten Abweichungen anhand von Mehrfach-Simulationen.

Aufgrund der hohen Komplexität von optoelektronischen Baugruppen benötigen bisherige FDTD-Simulationen ca. zehn Stunden für eine vollständige Charakterisierung eines dreidimensionalen CMOS-Bildsensor-Designs. Die neue Hardware-beschleunigte Lösung reduziert die FDTD-Simulationsdauer um den Faktor 20. Die TCAD-Sentaurus-Baugruppensimulations-Software nutzt die in der ClusterInABox-Quad-Q30 integrierten NVIDIA-GPUs (mit bis zu 2 Teraflops Rechenleistung), um die Simulationen für optoelektronische Baugruppen zu beschleunigen.

Das Interface von Synopsys und die TCAD-Sentaurus Baugruppe EMW-X sind ab sofort mit der TCAD-Sentaurus-Serie EMW erhältlich. Die ClusterInABox-Quad-Q30-Workstation ist direkt von Acceleware zu beziehen.