Akkus für Elektromobilität Ungiftige Zellen mit hoher Energiedichte

Electrovaya hat die nächste Generation ihrer Zell- und Batterie-Technologie »SuperPolymer« vorgestellt. Die Hochenergie-Version dieser Technologie »MN-EHP« übersteigt 200 Wh/kg, nach Ansicht des Herstellers ist das eine der höchsten Energiedichte für eine kommerzielle Lithiumionen-Zelle in einer großen prismatischen Form.

Zum Einsatz kommen kommerziell erprobte Elektrodenmaterialien wie Graphitanoden und Lithiummetall-Mischoxid-Kathoden, um eine hohe Lebensdauer und Sicherheit zu geben. Die MN-HP-Zellen haben in der Regel eine um 50 Prozent bis 70 Prozent  höhere Energiedichte als typische Phosphat-Zellen, über 120 Prozent höhere Energiedichte als Lithium-Titanat-Zellen und etwa 600 Prozent höhere Energiedichte als Blei-Säure-Batterien.

Zellen mit höherer Energiedichte benötigen weniger Material für eine bestimmte Kapazität und können daher bei niedrigeren Kosten hergestellt werden. Derartige Zellen enthalten auch unterproportional Mengen brennbarer Elektrolyte, was der Sicherheit zugutekommt. Typische MN-HP-Zellen sind in denen Größen 30 Ah bis 40 Ah (110 Wh bis 150 Wh) verfügbar und in einem flachen Beutel aus Polymer untergebracht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen kommerziellen Lithium-Ionen-Batterieherstellern produziert Electrovaya seine Zellen mit einem proprietären, ungiftigen Produktionsprozess, der ohne große Mengen toxischem n-Methylpyrrolidon (NMP) auskommt. NMP ist vermutlich fruchtschädigend und passt damit nicht in die Lieferkette für ökologisch korrekte Elektrofahrzeuge oder alternative Energiespeicher.

Bei Electrovaya handelt es sich um ein kanadisches Unternehmen, das Akkus auf Basis seiner propritären "Lithium-Ion SuperPolymer"-Technik entwickelt und herstellt.