Solare Innovation für die Energiewende Altmaier und Tillich besuchen Heliatek

Bundesumweltminister Peter Altmaier besuchte am 17. August 2012 gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Firma Heliatek in Dresden, einen Hersteller von flexiblen Solarfolien. Dort informierten sie sich über die Inbetriebnahme der Produktionstechnik.

Erst im März 2012 hatte Heliatek in Gegenwart von Ministerpräsident Tillich seine erste Produktionsanlage in Dresden eingeweiht. Die Inbetriebnahme der innovativen Fertigungstechnik ist mittlerweile erfolgt. Derzeit läuft auf den Anlagen planmäßig die Testproduktion. Die Politik der Deutschen Bundesregierung unterstützt die Forschung und Entwicklung von umweltfreundlichen Energietechnologien bereits umfassend.

Die beiden Politiker wurden von den Geschäftsführern des Unternehmens, Thibaud Le Séguillon, CEO, und Dr. Martin Pfeiffer, Mitgründer und CTO, durch die Produktion geführt. Bundesumweltminister Peter Altmaier resümierte nach dem Rundgang, dass Heliatek ein eindrucksvolles Beispiel dafür sei, welche großen Entwicklungschancen im Bereich der Photovoltaik noch bestünden. Vielleicht könne Deutschland im reinen Kampf um das billigste Produkt mit vielen Ländern auf der Welt nicht konkurrieren, aber beim Wettkampf um die technologisch beste, modernste, und ökologisch sauberste Lösung sei Deutschland immer noch ganz vorne mit dabei. Ministerpräsident Tillich pflichtete ihm bei: Unternehmen wie Heliatek gehörten zu einer neuen Generation in der Solarbranche und seien Beweis dafür, dass der Freistaat im Bereich Technologieentwicklung zur deutschen Spitzengruppe gehöre.

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Altmaier und Tillich besuchen Heliatek

Bundesumweltminister Peter Altmaier besuchte am 17. August 2012 gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Firma Heliatek in Dresden.

Bei der Inbetriebnahme und beim Probebetrieb der Fertigung liegt Heliatek im Zeitplan. Das Unternehmen konnte seinen Gästen bereits fertige Solarfolien präsentieren. »Unsere ersten Kunden und Partner sind Vorreiter ihrer Branche. Wir arbeiten sehr eng mit ihnen zusammen, um unsere solaren Komponenten als Energieerzeugungsstandards der Zukunft zu etablieren«, erläutert Thibaud Le Séguillon und fährt fort: »Die Energiewende erfordert mehr als Atommeiler durch Wind- und Solarparks zu ersetzen. Heliateks Solarfolien können für die unterschiedlichsten Anwendungen zur Energieerzeugung eingesetzt werden. Solare Energiegewinnung wird damit in Bereichen anwendbar sein, die mit traditioneller Photovoltaik bisher undenkbar waren.« Aufgrund des ultraleichten Gewichts, der möglichen Transparenz und der überragenden Leistungskraft können Heliatek-Kunden die Solarfolien z.B. in Baumaterialien, Autodächer oder Stadtmöblierung integrieren. Die ersten Solarfolien aus der Fertigungslinie werden für Projekte im Bereich Betonfassaden sowie für Pilotprojekte und Prototypenbau verwendet.

Neue Finanzierungsrunde geplant

»Unsere Fertigungsanlage steht bereit. Jetzt möchten wir weitere 60 Millionen Euro von bestehenden und neuen Investoren einwerben, um die Produktionskapazitäten signifikant zu erhöhen«, erläutert Le Séguillon den nächsten Schritt. »Wir betreiben hier die weltweit erste Fertigungslinie, in der organische Solarfolien im Rolle-zu-Rolle-Verfahren mittels Vakuumdeposition bei niedrigsten Temperaturen hergestellt werden. Unsere Produktionsfähigkeit ist ein wesentlicher Meilenstein und ermöglicht es uns, ab dem 3. Quartal 2012 unsere Energieerzeugungskomponenten für die Produktentwicklungen unserer Partner termingerecht zu liefern«.