Neue Displaymodule von KOE Touchscreens mit PCT und Pixel Eyes

Die projiziert-kapazitive Touchscreen-Technik wird in vielerlei Mensch-Maschine-Schnittstellen in elektronischen Geräten, medizinischer Ausrüstung oder Fahrzeugdisplays eingesetzt.
Die projiziert-kapazitive Touchscreen-Technik wird in vielerlei Mensch-Maschine-Schnittstellen in elektronischen Geräten, medizinischer Ausrüstung oder Fahrzeugdisplays eingesetzt.

Der Hersteller von industriellen LCDs KOE aus Taiwan ergänzt seine Familie an LCD-Displaymodulen mit projiziert-kapazitiven (PCT) und In-Cell-kapazitiven Pixel-Eyes-Touchscreens. Verfügbar sind sie in Größen von 6,3 Zoll bis 12,3 Zoll.

Die Reihe an projiziert-kapazitiven Touchscreens mit Bonding umfasst Displaymodule in den Größen 6,3 Zoll, 7 Zoll, 8 Zoll, 10,1 Zoll, 10,4 Zoll und 12,3 Zoll mit Auflösungen von 800 x 280 Pixel bis 1920 x 1200 Pixel. KOEs proprietäre In-Cell-kapazitive Touchscreen-Technik Pixel Eyes findet in den Displaymodulen TX22D200VM0BVA (8,8 Zoll, 1280 x 720 Pixel) und TX26D208VM0AVA (10,2 Zoll, 1920 x 1080 Pixel) Verwendung.

Pixel Eyes, eine für den Automobilsektor zugelassene Technik, integriert vollständig projiziert-kapazitive Touchpanel-Funktionen in die LCD-Zelle. Die Rx-Funktion (Empfänger) ist dabei in der Abschirmschicht des Farbfiltersubstrats, während die Tx-Funktion (Sender) sich in der gemeinsamen Elektrode des TFT-Substrats befindet. Diese Touch-Technik soll dünnere und leichtere Displaymodule möglich machen. 

Die projiziert-kapazitiven und Pixel Eyes-Touchscreen-Displays zeichnen sich nach Angaben des Hersteller aus durch sehr genaue und flexible Touch-Interaktionen, Unterstützung von bis zu zehn Berührungspunkten, volle Funktionsfähigkeit unter Schutzglas von bis zu 8 mm, Wasser- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, gute optische Leistung und optionales Frontglas mit optischem Bonding.

Geeignet sind die Touchscreen-Displaymodule mit PCT und Pixel Eyes laut Hersteller für GUI-Anwendungen, die eine robuste, zuverlässige Touch-Bedienungslösung erfordern, die eine präzise und flexible Gesteninteraktion ermöglicht.

Durch den Einsatz von optischem Bonding sind verschiedene Oberflächenbehandlungen möglich, wie zum Beispiel Blendschutz- (AG), Antireflexions- (AR), Anti-Fingerabdruck- oder kratzfeste Hartbeschichtungen. Optisches Bonding kann zudem die optische Leistung des Displays deutlich verbessern: Ein TFT-Display mit einem Frontglas, bei dem ein Optical-Bonding-Verfahren und eine Oberflächenbeschichtung zum Einsatz gekommen sind, kann Reflexionen auf weniger als 0,2 Prozent durch das Streuen und Absorbieren von Umgebungslicht reduzieren.