OLED-Display OLED ersetzt VFD

Character-OLED-Modul als Ersatz für VF-Displays
Character-OLED-Modul als Ersatz für VF-Displays

Es gibt verschiedene Technologien für die Anzeige von Zeichen geeignet sind. Recht verbreitet sind Vakuum-Fluoreszenz-Displays, die zwar gegenüber LC-Anzeigen Vorteile haben, im Vergleich mit kleinformatigen OLED-Displays jedoch deutlich abfallen. Ein Upgrade-Pfad ist gefragt!

Verglichen mit VFDs (Vacuum Fluorescent Display), haben OLED-Anzeigen eine deutlich schnellere Antwortzeit. Blickwinkel (annähernd 170°), Kontrastverhältnis (10000:1), Helligkeitswert (100 cd/m2) und gute Farbsättigung auch ohne Filter sind weitere Pluspunkte. OLED Module bieten bis zu 50000 Stunden Lebensdauer bis zur halben Helligkeit und verbrauchen nur die Hälfte Energie als VFDs. Die Lücke zwischen den OLED-Pixeln ist deutlich kleiner als jene zwischen VFD-Pixeln, was eine glattere grafische Darstellung erlaubt.

Ein VF-Display benötigt elektronische und mechanische Bauteile, die um den Rahmen montiert sind. Ebenso dicke Gläser, die für einen sicheren Vakuumeinschluss sorgen. All das führt zu einer unhandlichen Konstruktion und hohen Produktionskosten. Im Unterschied dazu kann die Dicke eines OLED-Displays im besten Fall 1,3 mm betragen, da sein Aufbau nur aus einer emittierenden Schicht umgeben von zwei dünnen Gläsern besteht. Weil auch weniger Bauteile zur Ansteuerung nötig sind, reduziert sich die Stückliste (BOM) beim Kunden signifikant.

VFD-Anwender, die eine Ersatz- bzw. Upgrade-Option mit suchen, könnten bei Densitrons Character-OLED-Modulen fündig werden. Die 2x16-Anzeigen »DD-2C16WE-1A« und »DD-2C16YW-1A« sowie die 2x20-Module »DD-2C20WE-1A« und »DD-2C20YW-1A« sind mechanisch kompatibel mit VFDs und erhältlich in den Farben Gelb und Weiß. Rot, Blau und Grün sind auf Kundenwunsch verfügbar. Die Displays werden mit dem Zeichensatz CGROM, Anschlussboards sowie COG-Konfiguration (Chip-on-Glass) ausgeliefert. Zur Verfügung stehende, konfigurierbare Interfaces sind 8 Bit oder 4 Bit parallel, SPI oder I2C.