Analoge Messdatenübertragung über Lichtwellenleiter Transientenrekorder mit Extra

Optische Datenübertragung hat einige Vorzüge gegenüber dem elektrischen Weg - die fehlende Beeinflussung beispielsweise durch EMV-Störungen ist speziell bei Messdaten wichtig.

Das LWL-System »MFL100« von MF Instruments dient zur analogen Signalübertragung über einen Lichtwellenleiter. Durch den Lichtleiter ist der Eingang vom Ausgang komplett galvanisch getrennt. Außerdem können Messdaten über sehr lange Strecken übertragen werden. Ein weiterer Vorteil der Übertragung über LWL ist, dass es keine Signalbeeinflussung durch EMV-Störungen gibt. Das System besteht aus einem akkubetriebenen Sender und einem Empfängergehäuse, in das bis zu sechs Empfänger eingebaut werden können.

Dieses System erweitert die Transientenrekorder »TransCom« und eröffnet diesen somit neue Einsatzgebiete. Die Bedienung des Senders erfolgt über die Folientastatur und das LC-Display. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu acht Stunden, wobei sich der Akku entweder direkt im Sender oder in einer externen Ladestation laden lässt.

Mit 8 MHz Bandbreite ist die Übertragungsstrecke angemessen schnell und damit beispielsweise für Messungen an Schaltern, bei Elektrofahrzeugen, Explosionen, usw. geeignet. Sechs Eingangsbereiche von +/-1 V bis +/-50 V ermöglichen die Anpassung des differentiellen Eingangs an das zu messende Signal. Am Ausgang liefert das System eine normierte Spannung von +/-1 V. Die Genauigkeit beträgt +/-0.5%; die Systeme werden mit Kalibrierprotokoll geliefert.