Neue 6er-Serie Tektronix erweitert sein Oszilloskop-Portfolio

Die MSO-Serie 6 B von Tektronix umfasst Geräte mit 4, 6 oder 8 Kanälen und 10 GHz Bandbreite.
Die MSO-Serie 6 B von Tektronix umfasst Geräte mit 4, 6 oder 8 Kanälen und 10 GHz Bandbreite.

Bei der Entwicklung und Fehleranalyse von Embedded Systemen sind folgende Anforderungen an ein Oszilloskop besonders wichtig: Hohe Bandbreite und Kanalzahl, sehr gute Signaltreue und geringes Rauschen. Diesen Anforderungen wird das neue Mixed-Signal-Oszilloskop der Serie 6 B laut Tektronix gerecht.

Die Bandbreite der gerade von Tektronix auf den Markt gebrachten Mixed-Signal-Oszilloskop-Serie (MSO) 6 B beträgt laut Anbieter DataTec bis zu 10 GHz bei einer maximalen Abtastrate von 50 GSamples/s, um in Embedded Designs Analysen mit bis zu 8 FlexChannels durchführen zu können. Mit einer Amplitudenauflösung von 12 Bit wird eine sehr gute Signaltreue bei sehr niedrigem Rauschen erreicht. Damit lassen sich zuverlässige Analysen, Fehlersuchen und Produktionsendkontrollen an Embedded-Systemen erheblich leichter durchführen.

Um das Gesamtsystem Oszilloskop/Tastkopf zu optimieren, ergänzt Tektronix die Modellserie 6 B MSO um den TriMode-Tastkopf TDP7710 mit einer Bandbreite von 10 GHz. Er solleine direkte Umschaltung zwischen Differenz-, Gleichtakt- und Single-Ended-Messungen bieten. Als Tastkopf-Schnittstelle dient die TekVPI, über die sich auch andere Tastköpfe anschließen lassen.

Sechs Varianten sind erhältlich

Die Oszilloskopserie 6 B MSO besteht aus insgesamt sechs Modellen mit wahlweise 1, 2,5, 4, 6, 8 oder 10 GHz Bandbreite und wahlweise 4, 6 oder 8 Kanälen. Die Abtastrate ändert sich mit der Anzahl der aktiven Kanäle: 50 GSamples/s bei 2 Kanälen, 25 GSamples/s bei 4 Kanälen und 12,5 GSamples/s bei 6 oder 8 Kanälen. Jeder FlexChannel lässt sich durch die Logic-Probe TLP058 in 8-kanalige Digitaleingänge umwandeln.

Die Messgeräte liefern eine hohe Signaltreue, die bei 1 mV/Div und 1 GHz weniger als 51,1 µV Rauschen und bei 50 mV/Div und 10 GHz weniger als 1,39 mV Rauschen verursachen soll. 

Nach Angaben des Herstellers bietet das neue MSO mehrere Optionen zur Vereinfachung der Protokolldekodierung, Konformitätsprüfung für serielle Standards, Jitter- und Leistungsanalyse. Eingebaute digitale Abwärtswandler (DDCs) hinter jedem Kanal ermöglichen die mehrkanalige Spektrumanalyse. Die Frequenzbereichsdarstellung wird mit den Wellenformen im Zeitbereich synchronisiert, um so eine Korrelation zwischen Ereignissen im Frequenz- und Zeitbereich zu ermöglichen.

Das kapazitive 15,6-Zoll-HD-Touch-Display des Oszilloskops 6 B mit Pinch-Zoom-Swipe-Funktion sorgt für eine intuitive objektbezogene Drag&Drop-Benutzeroberfläche. Zudem soll das 10-GHz-Gerät als erstes seiner Klasse zwischen Windows 10 und geschlossenen Betriebssystemen umgeschaltet werden können, ohne Einbußen bei der Leistung oder Benutzerfreundlichkeit hinnehmen zu müssen.