Elektronische Lasten Baukastensystem von Höcherl & Hackl

Die elektronische Last »PMLI« lässt sich individuell konfigurieren.
Die elektronische Last »PMLI« lässt sich individuell konfigurieren.

In einem 2-HE-Gehäuse bietet die elektronische Last »PMLI« von Höcherl & Hackl Platz für zwölf Lastmodule à 150 W. Die Module sind verfügbar für Spannungen von 60 V, 120 V und 240 V und für Ströme von 4 A, 5 A, 10 A und 20 A.

Der Clou der elektronischen Last »PMLI« von Höcherl & Hackl (Vertrieb: Schulz-Electronic) ist, dass durch Kombination von 150 W-Lastmodulen bis zu vier Leistungstypen von 150 W, 300 W, 450 W und 600 W in einem Gerät individuell konfiguriert werden können. Da die Lasten untereinander Potenzialunterschiede von bis zu 100 V haben dürfen, eignet sich die Serie besonders zum Aufbau von vielkanaligen Belastungseinrichtungen auf engstem Raum. So lassen sich individuell zusammengestellte Lastsysteme aufbauen, z.B. ein Gerät mit 1x 600 W + 1x 450 W + 2x 300 W + 1x 150 W. Gerade der Burn-in von Stromversorgungen unterschiedlicher Bauart kann jetzt parallel erfolgen. Mehr als 200 Lastkanäle finden in einem 19-Zoll-Schrank mit 34 HE Platz.

Dank der Luftführung von der Frontplatte zur Rückwand lassen sich komprimierte Schranksysteme ohne Zwischenräume realisieren. Die temperaturgesteuerte Lüfterregelung sorgt für ein niedriges Betriebsgeräusch.

Die Steuerung des PMLI erfolgt über die standardmäßig eingebaute RS-232/GPIB-Schnittstelle mit SCPI-Interpreter. Ein Ethernet-Konverter ist als Option verfügbar. Da jeder Lastkanal Messwerte für Spannung und Strom liefert, kann er individuell über den PMLI-Systembus für eine der Betriebsarten CC, CV, CR oder CP parametriert werden. Durch die analogen Monitorsignale für Spannung und Strom sowie einen analogen Strom-Steuereingang lassen sich die Lasten in Data-Acquisition-Systeme einbinden.