Verluste bei Power Integrations SemiSouth macht zu

Power Integrations hat für das dritte Quartal zusätzliche Belastungen von 60 Mio. US-Dollar bekanntgegeben. Grund dafür ist die erwartete Schließung von SemiSouth Laboratories, einem Hersteller von Siliziumkarbid-Leistungshalbeitern, bei dem Power Integrations im Jahr 2010 ein strategisches Investment vorgenommen hat.

Power Integrations hat bekanntgegeben, dass seine Finanzergebnisse für das Quartal zum 30. September 2012 wird Belastungen vor Steuern in Höhe von ca. 60 Mio. US-Dollar einschließt, was zu einem Nettoverlust auf GAAP-Basis führt. Der Verlust ergibt sich aus der erwarteten Schließung von SemiSouth Laboratories, einem im US-Bundesstaat Mississippi beheimateten Unternehmen von Siliziumkarbid-Leistungselektronikbausteinen. Obwohl kein Stichtag bekannt gegeben hat, wird SemiSouth voraussichtlich alle 90 Mitarbeiter entlassen. Der Grund für die Schließung ist unklar; eine anonyme Quelle bei SemiSouth erklärte laut PowerPulse.net, dass das Unternehmen nicht konkurs sei. Power Integrations ist eine strategische Partnerschaft mit SemiSouth im Jahr 2010 eingegangen.

Balu Balakrishnan, Präsident und CEO von Power Integrations, kommentiert das so: »Die voraussichtliche Schließung von SemiSouth ist enttäuschend, aber reflektiert die Herausforderungen und Risiken, die mit der Suche nach bahnbrechenden Technologien verbunden ist. Unsere strategische Ausrichtung bleibt unverändert, und wir werden weiterhin in zukunftsträchtige Technologien zu investieren, um unsere Marktchancen im Bereich Leistungselektronik mit höherer Spannung zu erweitern.«

Gemäß einer Quelle aus der Branche ist Jeffrey Casady, der ehemalige Chief Technology Officer von SemiSouth als Product Portfolio Planning Manager zum Konkurrenten Cree gewechselt.