embedded world Conference 2015 Softwarequalität ist Embedded-Kerndisziplin

Dominiert in den Messehallen der embedded world die Hardware, so befassen sich in der embedded world Conference weit mehr als die Hälfte der Sessions und Classes mit Softwarethemen - dabei steht Softwarequalität ganz weit oben.

Immer wieder hören wir als Veranstalter der embedded world Conference, die Konferenz sei überwiegend von Hardware-Themen  dominiert. Doch ein Blick in das Konferenzprogramm beweist das Gegenteil: Weit über die Hälfte der Sessions und Classes befassen sich mit Softwarethemen. Dabei steht Softwarequalität ganz weit oben.

Session 03, »Software Quality I – Design & Verification Methods«, Dienstag, 24. Februar, 09:30-17:30

Session 05, »Software Quality II – Development Methods«, Dienstag, 24. Februar, 09:30-17:00

Bereits am ersten Konferenztag präsentieren sich internationale Experten und erfahrene Entwicklungsingenieure zu Softwareentwicklungs- und Verifikationsmethoden. Bruce Douglass, seit Jahren ein gefragter Experte auf dem Gebiet der UML-Systementwicklung, eröffnet die Sessions zur Softwareentwicklung. Er vermag es auf der Grundlage seiner jahrelangen Erfahrung, die Konferenzteilnehmer zu fesseln und gemeinsam in die Tiefen der der UML-Entwicklung vorzudringen. Auch an den beiden folgenden Tagen vermittelt Bruce sein Wissen, dann zu den Themengebieten »Agile Entwicklung« , »Modellbasierte Zuverlässigkeit« sowie »UML für C-basierte Embedded Systeme«. Speziell die letztgenannte Thematik dürfte viele Entwickler interessieren. Denn unbestritten birgt UML zahlreiche Vorteile bei der Systementwicklung.

Session 05, »Software Quality II – Development Methods«, Dienstag, 24. Februar 2015, 09:30-17:00

Im Anschluss an Bruce Douglass beleuchten die weiteren Referenten der Session Hintergründe statischer Code-Analyse näher oder berichten von ihren Erfahrungen bei der Projektentwicklung. Sie spannen den Bogen von der Planung bis hin zur Implementierung echtzeitfähiger Software - stets basierend auf den jüngsten und modernsten Entwicklungen und Ideen. Auch der Simulation und Verifikation von Softwarelösungen wird im Rahmen dieser Softwarequalitäts-Session ausreichend Zeit eingeräumt.

Die parallel laufende Session »Software Quality II« richtet sich ebenfalls am ersten Tag an jene Konferenzteilnehmer, die sich noch tiefer mit den Softwareentwicklungsmethoden befassen möchten oder müssen. Wer jedoch glaubt, dass es gleich mit C-Programmierung losgeht, der irrt. Grundsolide und aufeinander aufbauend werden die Schritte und neueste Trends einer professionellen Softwareentwicklung dargelegt. Dies erstreckt sich von der Anforderungsanalyse, einer wesentlichen Voraussetzung qualitativ hochwertiger Software, über die Gestaltung der Softwarearchitektur bis hin zur MISRA-konformen Kodeerzeugung. Wer hier eigene Wissenslücken erkannt hat, sollte sich den Nachmittag des ersten Konferenztages dick im Kalender anstreichen.