RS Components und Barth Elektronik Maker-Projekt zählt Personen

Der People Counter zählt berührungslos Personen, die einen Raum betreten.
Der People Counter zählt berührungslos Personen, die einen Raum betreten.

Zur Umsetzung des Social Distancing zur Vorbeugung gegen Covid-19 haben die beiden Partner ein Maker-Projekt ins Leben gerufen, mit dem berührungslos die Personen gezählt werden können, die z.B. ein Geschäft betreten.

RS Components (RS), und der Miniatur-SPS-Hersteller Barth Elektronik verhelfen mit vereinten Kräften einem einfachen Maker-Projekt zur Umsetzung. Ziel ist die Unterstützung des Social Distancing, um die Verbreitung von COVID-19 zu verhindern.

Das Projekt mit dem Namen »People Counter« lässt sich in weniger als einer Stunde aufbauen. Es erfasst die Anzahl der Personen, die einen Raum betreten und verlassen. Aufgrund dieser Werte zeigt es an, wann zusätzliche Personen bei Einhaltung des empfohlenen Abstands zu anderen Personen eintreten können. Diese Lösung ist besonders für den Einzelhandel interessant, wo die Kontrolle des sicheren Abstandes von Personen zueinander eine Herausforderung darstellt. 

Zwei fotoelektrische Näherungssensoren oder Lichtschranken erfassen die Bewegungsrichtung, während eine Miniatur-SPS die im Geschäft befindliche Personenzahl in Echtzeit berechnet. Ein passwortgeschützter CAN-Touchscreen dient zur Voreinstellung des maximalen Personenlimits und übernimmt auch die Rolle einer Ampel. Er leuchtet grün, wenn der Zugang gewährt wird, und rot bei Verweigerung des Zugangs. Er gibt auch einen akustischen Alarm. Die Miniatur-SPS verarbeitet die Daten und steuert die Anzeige.

Das Projektdesign ist denkbar einfach. Alle erforderlichen Komponenten sind bei RS Components erhältlich. Die vollständige Stückliste, 3D-Daten, Software und Handbücher können von der RS Engineering-Website DesignSpark heruntergeladen werden. Hier findet sich auch eine Video-Bauanleitung.

Daniel Barth, CEO von Barth Elektronik, der diese Anwendung entwickelt hat, sagt dazu: »Die Idee entstand aus der Herausforderung, mit der viele Unternehmen derzeit konfrontiert sind. Sie müssen die Zahl anwesenden Personen in Geschäften begrenzen. Die Einschränkung der gleichzeitig im Geschäft befindlichen Personen auf ein vertretbares Maximum kann die Wahrscheinlichkeit verringern, dass sich das Virus durch menschlichen Kontakt weiter ausbreitet. Es war wichtig, eine präzise, kontaktlose Lösung zu finden, die die öffentliche Gesundheit schützt und gleichzeitig die Kosten vermeidet, die mit der Einstellung von zusätzlichem Personal zur manuellen Überwachung der Obergrenzen verbunden wären.«