Wibu-Systems Grundsteinlegung für neuen Hauptsitz

Dr. Frank Mentrup, Oliver Winzenried und Jochen Ehlgötz bei der Grundsteinlegung für den neuen Wibu-Firmensitz (v.l.n.r.)
Dr. Frank Mentrup, Oliver Winzenried und Jochen Ehlgötz bei der Grundsteinlegung für den neuen Wibu-Firmensitz (v.l.n.r.)

Wibu errichtet zwei Gebäude mit einem Investitionsvolumen von 33 Millionen Euro. Ein Gebäude wird als neuer Hauptsitz dienen, für das zweite Gebäude gibt es ein sehr interessantes Konzept.

Am 11. Oktober 2019 haben der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Professor Dr. Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Architekt Bastian Wieland und Oliver Winzenried, Vorstand der Wibu-Systems AG, gemeinsam den Grundstein für zwei Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von je 8400 m² gelegt. Das erste Gebäude soll im Dezember 2020 bezugsfertig sein und Wibu-Systems als neuer Hauptsitz dienen; das andere Gebäude ist als »House of IT Security« für die Zusammenarbeit von Start-ups, Forschung und Industrie bestimmt und im März 2021 bezugsfertig. Insgesamt beträgt die Investition über 33 Millionen Euro.

Der Neubau der Firmenzentrale wurde notwendig, da das alte Gebäude nicht mehr genug Platz bietet. Wibu-Systems rechnet weiterhin mit einem steigenden Bedarf an Schutz, Lizenzierung und Security. Die Hard- und Software von Wibu arbeitet unbemerkt in vielen Produkten im Hintergrund, z.B. in Software für Architekten und Ingenieure, in Geldautomaten, in Fahrzeugdiagnose-, Mess- und Simulationssystemen in der Automobilindustrie, in Medizingeräten sowie in Sensoren im Internet der Dinge. Der energieeffiziente Neubau mit Photovoltaik, E-Ladesäulen, Batterie-USV sowie zeitgemäßer Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik wird Platz für viele neugeschaffene attraktive Arbeitsplätze bieten. 

Platz für Start-ups

Mit dem Karlsruher Institut für Technologie, KIT, dem FZI Forschungszentrum Informatik, den Fraunhofer Gesellschaften, dem Cyberforum, dem Engagement der Stadt Karlsruhe sowie vielen etablierten Unternehmen ist das Umfeld für das »House of IT Security« hervorragend geeignet, um jungen IT-Sicherheits-Start-ups Büros anzubieten und einen intensiven fachlichen Austausch zu ermöglichen, so dass sie sich darauf konzentrieren können, neue Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu finden und ihre Ideen in profitable Geschäfte umzusetzen. Am House of IT Security ist die IBA Immobilien aus Baden-Baden mit 40% beteiligt.

Oliver Winzenried erläutert: »Die Idee, Forschung, etablierte Unternehmen und Start-ups unter dem Dach eines House of IT Security zu vereinen, ist sowohl bei der Stadt Karlsruhe als auch der Landesregierung auf sehr positive Resonanz gestoßen. Leider konnte keinerlei finanzielle Unterstützung für diese wichtige Zukunftsinvestition in Aussicht gestellt werden. Meines Erachtens können durch Bündelung der Kompetenzen bessere IT-Security-Lösungen für den Weltmarkt entstehen. Mit dem Neubau will ich intensiv unsere Kompetenz für dieses Ziel einbringen.«