Software-Entwicklung Gebildeter Debugger

Entwicklungswerkzeuge, die speziell für den Ausbildungsbereich gedacht sind, dürfen nicht allzuviel kosten, sollen dabei jedoch keine wichtigen Funktionen vermissen lassen.

Ein ausschließlich für die nichtkommerzielle Nutzung gedachtes Entwicklungswerkzeug aus der Produktfamilie » J- Link/J-Trace« hat Segger mit dem »J-Link EDU« vorgestellt. Der »J-Link ARM EDU« unterscheidet sich vom Standard-J-Link ARM« in der Gehäusefarbe und ist Ausbildungseinrichtungen, Studenten und Privatpersonen vorbehalten, die sich selbst im Programmieren und Debuggen von Mikrocontrollern weiterbilden möchten. Das System wird durch die Entwicklungsumgebungen »EWARM« von IAR, »μVision« von Keil, »Crossworks« von Rowley und »G++« von Code-Sourcery direkt unterstützt.

Mit dem »GDB«-Server ist auch die Anbindung an »TrueStudio« von Atollic, »Yagarto« und alle weiteren GDB-basierten oder -kompatiblen Werkzeuge möglich. Der J-Link EDU unterstützt die Option »Flash Breakpoints«, die es erlaubt, auch im internen Flash-Speicher des Mikrocontrollers unbegrenzt Breakpoints zu setzen. Damit wird die Einschränkung der gängigsten Mikrocontroller auf die vorhandenen Hardware-Breakpoints aufgehoben (zwei bei ARM7/9, vier bei Cortex-M0 und üblicherweise sechs bei Cortex-M3). Der Preis liegt bei 49,98 €.