embedded world Conference Alles Rund um den ARM-Cortex

Auch 2011 deckt die embedded world Conference wieder alle Bereiche der Embedded-System-Entwicklung ab. Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr sind die ARM-Cortex-Architekturen, zu denen es an allen drei Konferenztagen Vortragsangebote gibt.

Inzwischen ist sich die Branche einig: die Cortex-Architekturen haben sich zum De-facto-Industriestandard gemausert. Fast alle großen Chiphersteller sind auf diesen Zug aufgesprungen. Mit einem Schwerpunkt in diesem Bereich der Cortex-Architektur leistet die embedded world Conference 2011 einen wesentlichen Beitrag für die effiziente und hochwertige Qualifizierung der Embedded-System-Entwickler. Frei nach dem Motto »alle mitnehmen« gibt es an jedem der drei Konferenztage Beiträge und Workshops, so dass jeder Besucher die Chance hat, sich auf diesem Gebiet fit zu machen.

Die Sessions im Überblick:

Cortex-Cores
1. März 2011, 09:30-18:00 Uhr

»Cortex-Cores« lautet der Titel der ersten Session, die diesen Schwerpunkt der Konferenz einläutet. Mit Reinhard Keil (ARM) eröffnet nicht nur ein außerordentlich kompetenter Referent die Vortragsreihe, er versteht es auch sehr gut, seine Zuhörer mit Informationen zu fesseln, die weit über die Angaben im Datenblatt hinaus gehen. Unter der Leitung von Frank Grobe, des zweiten Referenten, gewann Hitex mehrfach den begehrten Embedded Award – ein Zeichen für die große Innovationskraft des Unternehmens. Der Schwerpunkt seines Vortrages liegt im Bereich Software Development.

Am Nachmittag stellt Daniel Basler (Freescale) jüngste Cortex-M4-Implementierungen vor. Es ist mit Sicherheit interessant und informativ, weshalb sich auch Freescale, ein Unternehmen mit Jahrzehnten Erfahrung im Mikrocontroller-Design, für die Aufnahme von Cortex-Architekturen in das Portfolio entschieden hat und ob die M4-Cores signifikante Vorteile gegenüber den bisher weit verbreiteten M3-Implementierungen aufweisen. Anstelle einer plumpen Produktpräsentation wird dieser Vortrag technisches Wissen vermitteln, ohne das Ingenieure und Entscheider nicht zielsicher agieren können. Der abschließende Vortrag von Lotta Frimanson und Anders Lundgren (IAR) beschreibt eine Entwicklung einer DSP Applikation auf der Basis eines Cortex-M4 Bausteins.

Cortex-Applied
1. März 2011, 13:30-17:30 Uhr

STMicroelectronics entsendet mit Ben Abdallah einen kompetenten Experten zur embedded world Conference. In der von ihm vorbereiteten Class lernen die Teilnehmer, wie man eine USB-Anwendung auf der Basis einer Cortex-Implementierung (STM32) entwirft und effizient realisiert. Er erklärt die notwendige Hardware, den Firmware-Stack sowie die zur Entwicklung eingesetzten PC-Softwaretools. Nach dem Besuch dieser Class sollten die Teilnehmer in der Lage sein, eigene USB-Anwendungen basierend auf Cortex-Bausteinen zu entwickeln.

DSP-Processing with Cortex-M4
2. März 2011, 09:00-12:30 Uhr

Wer schon einmal einen Vortrag von Joachim Klein (Hitex) erlebt hat, kennt seine herausragenden Präsentationen. Auch allen anderen sei diese Class wärmstens ans Herz gelegt. Joachim Klein referiert von einem Fundament weit reichender Erfahrungen und selbst erlebten und bewältigten Herausforderungen rund um die Mikrocontroller-Anwendungen. Diese Class gliedert sich in zwei Teile: Nach einem theoretischen Teil, der sich mit der ARM-DSP-Bibliothek und deren Implementierung in die eigene Applikation befasst, wird es im zweiten Teil praktisch: Die Teilnehmer werden erste Erfahrungen bei der Entwicklung mit dem »KEIL MDK« (Microcontroller Development Kit) sammeln.