Wago-Gruppe Umsatz um 9 Prozent auf 661 Millionen Euro gesteigert

Die Geschäftsführung von Wago kann sich über ein gutes Jahresergebnis für 2014 freuen (von links: Sven Hohorst (Geschäftsführender Gesellschafter), Tordis Eulenberg (Leitung Personal, Organisationsentwicklung und Projekt-Management), Dr. Thomas Albers (Leitung Automation), Axel Börner (kaufmännische Leitung), Ulrich Bohling (Produktionsleitung) und Jürgen Schäfer (Vertriebsleitung)).

Im Geschäftsjahr 2014 hat die Wago-Gruppe einen Umsatz von 661 Millionen Euro erzielt und damit das Vorjahresergebnis um 9 Prozent gesteigert. Den Standort Deutschland will das Unternehmen mit Investitionen von 18 Millionen Euro in den Standort Sondershausen weiter stärken.

»Damit wurden unsere Erwartungen von etwa 5 Prozent Wachstum deutlich übertroffen. Wir haben eine anhaltend positive Entwicklung in unseren internationalen Märkten, besonders in China und den USA«, betonten Sven Hohorst und Axel Börner aus der Geschäftsleitung von Wago bei der Jahrespressekonferenz am Stammsitz im westfälischen Minden. Trotz der kritischen Gesamtsituation konnte das Unternehmen auch in Russland ein zweistelliges Wachstum erzielen.

In Deutschland stieg der Umsatzanteil von 31 Prozent auf knapp 35 Prozent. Im übrigen Europa generierte das Unternehmen ebenfalls rund 35 Prozent seines Geschäftes (2013: 41 Prozent). Demnach bleibt Europa der Markt mit dem größten Umsatzanteil (2013: 71 Prozent). Im Rest der Welt wurden 2014 30 Prozent Umsatz generiert, im Vorjahr waren es 29 Prozent.

Auch 2014 war der Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik weiterhin auf Wachstumskurs und investierte 85 Millionen Euro – davon 70 Prozent in Deutschland. »In diesem Jahr planen wir Rekordinvestitionen von rund 130 Millionen Euro mit einer ähnlichen Verteilung«, so Axel Börner (Geschäftsleitung Finanzen und IT). Damit will sich sich das Unternehmen erneut klar zum Standort Deutschland bekennen.

Zum Stichtag 31. Dezember 2014 waren weltweit mehr als 6700 Mitarbeiter für Wago tätig – ungefähr 400 mehr als im Vorjahr. Am Stammsitz in Minden (Nordrhein-Westfalen) beschäftigt das Unternehmen etwa 2000 und im thüringischen Sondershausen circa 1000 Mitarbeiter. Darunter sind 183 Auszubildende und duale Studenten in Minden und 71 in Sondershausen.

In seinen Produktions- und Logistikstandort im thüringischen Sondershausen investiert das in dritter Generation familiengeführte Unternehmen 18 Millionen Euro in den Ausbau des neuen Logistikzentrums und in Maschinen und Anlagen. In dem 1999 errichteten und erstmals 2003 erweiterten Logistikzentrum werden pro Tag rund 3000 Aufträge für Kunden rund um den Globus bearbeitet – die Erweiterung wird eine Kapazitätssteigerung um 50 Prozent ermöglichen. Am Stammsitz in Minden laufen mit dem Bau eines neuen Kunden- und Schulungszentrums und der Errichtung einer neuen Stanzerei zwei Großprojekte.