Anwenderforum Passive Bauelemente Schulung, die in keinem Datenblatt zu finden ist

Auch wenn aufgrund der Corona-Beschränkungen das Anwederforum Passive Bauelemente am 1. und 2. Juli 2020 virtuell stattfindet, sind die Inhalte hochwertig.
Auch wenn aufgrund der Corona-Beschränkungen das Anwederforum Passive Bauelemente am 1. und 2. Juli 2020 virtuell stattfindet, sind die Inhalte hochwertig.

Warum verhält sich ein Widerstand in der Applikation nicht so wie in der Simulation? Wie kann es sein, dass Probleme mit passiven Bauelementen Zeitpläne gefährden? Das Anwenderforum »Passive für Profis«!, das am 1. und 2. Juli 2020 virtuell stattfindet, bietet da Hilfestellungen.

Bereits zum fünften Mal schult das Anwenderforum »Passive für Profis« der DESIGN&ELEKTRONIK und der Markt&Technik am 1. und 2. Juli 2020 Systementwickler und technische Einkäufer mit den Spezialisten für passive Bauelemente. Aufgrund der Einschränkungen wege der Corona-Krise findet diese Sculung zum ersten Mal virtuell statt. Komplementär dazu gibt es am 2. Juli erstmals das Anwenderforum EMV.

Im Fokus steht der Know-how-Transfer auf Augenhöhe – vom Spezialisten zum Anwender. Schließlich weiß jeder Entwickler, dass sich passive Bauelemente in der Realität oft deutlich anders verhalten, als es im Lehrbuch steht, oder auch in dem ein oder anderen Datenblatt, das man nur schnell mal überflogen hat.

Eröffnen wird die Veranstaltung Prof. Dr. Thomas Ebel von der University of Southern Denmark, der in seinem Vortrag einen Ausblick auf die nächste Generation passiver Bauelemente geben wird. Traditionell folgt auf die Keynote ein 45-minütiges Intensivseminar, das dieses Mal Ismael Molina Alba von Würth Elektronik eiSos hält. Er vermittelt darin die Grundlagen von Filterschaltungen.

Fokussiert auf die drei wichtigsten Produktsegmente im Bereich passive Bauelemente – Kondensatoren, Induktivitäten und Widerstände – widmet sich der erste Veranstaltungstag komplett den Kondensatoren. Insgesamt hält der erste Veranstaltungstag zwölf Vorträge von elf Firmen und Institutionen bereit. Am Vormittag werden verschiedene Kondensatortechnologien miteinander verglichen sowie eine Alternative zu Alu-Elkos in Umrichteranwendungen. Am Nachmittag geht es unter anderem um graphen-basierte Superkondensatoren, das Thema Downsizing beim Alu-Elko sowie Auswahlkriterien für MLCCs.

Der zweite Tag der Veranstaltung steht ganz im Zeichen von Induktivitäten und Widerständen. Eröffnen wird den Konferenztag Yoshihiro Yamada, Vice President in der Component Division bei Murata. In seinem Intensivseminar »Stromkompensierte Entstördrosseln für Nicht-Standard-Anwendungen« geht Dr. Wulf Günther von ACAL BFi Germany auf Design und Materialauswahl an einem Beispiel aus dem Schiffsbau ein. Weitere vier Vorträge von Murata, Neosid Pemetzrieder, Kemet Electronics und Schurter komplettieren den Veranstaltungsteil Induktivitäten. Im Anschluss an die Mittagspause am Donnerstag, dem 2. Juli 2020, drehen sich die Vorträge der Referenten von TTI und Vishay Intertechnology ausschließlich um das Thema Widerstände. Insgesamt bietet der zweite Veranstaltungstag den Besuchern elf Vorträge von sieben Unternehmen.