Petermann-Technik Mit Halbleiteroszillatoren Strom sparen

Etwa nur ein Zehntel des Stroms herkömmlicher Quarzoszillatoren nehmen die Silizium-Oszillatoren der »LPO«-Serie auf.
Etwa nur ein Zehntel des Stroms herkömmlicher Quarzoszillatoren nehmen die Silizium-Oszillatoren der »LPO«-Serie auf.

Mit der »LPO«-Serie hat Petermann-Technik eine Familie von Halbleiteroszillatoren vorgestellt, die bei der Standardfrequenz von 125 MHz nur einen Bruchteil des Stroms herkömmlicher Quarzoszillatoren verbrauchen, etwa 6,4 mA bei 2,5 V gegenüber 60 mA bei gleicher Betriebsspannung.

Realisieren kann Petermann-Technik diese niedrigen Stromverbräuche durch das spezielle Schaltungsdesign. Zum Einsatz kommen eigens für die Silizium-Oszillatoren entwickelte ICs im Spannungsbereich von 1,8 V bis 3,3 V. Die »LPO«-Bausteine sind im Frequenzbereich von 1,0 MHz bis 137 MHz erhältlich. Dabei arbeiten diese bis zu einer minimalen Betriebsspannungen von 1,8 V, was bei Quarzoszillatoren oft nicht lieferbar ist.

Darüber hinaus zeichnen sich die LPOs durch die Standardfrequenzstabilität von ±20 ppm über den Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C und ein exzellente Langzeitalterung von ±5 ppm nach zehn Jahren aus, die damit auf TCXO-Niveau liegt. Die MTBF beträgt 500 Mio. Stunden. Um im Nichtbetrieb weiter Strom einsparen zu können, haben die LPOs einen Standby-Strom von 0,6 µA (typ.) bei der Versorgungsspannung von 1,8 V.  

Lieferbar sind die LPOs in herkömmlichen 4-Pad-Gehäusen mit den Abmessungen 2,0 mm x 1 6 mm, 2,5 mm x 2,0 mm, 3,2 mm x 2,5 mm, 5,0 mm x 3,2 mm und 7,0 mm x 5,0 mm. Bestückt werden können die Bausteine auf dieselben Layouts wie 4-Pad-Quarzoszillatoren und bieten durch den Drop-in-Ersatz weitere Einsparpotenziale. Für neue Designs empfehlen die Spezialisten der Petermann-Technik aus Kostengründen die beiden kleinsten Gehäuseabmessungen.