Feierlicher Spatenstich ebm-papst baut für 30 Millionen Euro neues Werk in China

ebm-papst investiert 30 Millionen Euro in seinen neuen Standort in Xi’an. Ab Sommer 2019 sollen dort Ventilatorlösungen für den asiatischen Markt produziert werden.
ebm-papst investiert 30 Millionen Euro in seinen neuen Standort in Xi’an. Ab Sommer 2019 sollen dort Ventilatorlösungen für den asiatischen Markt produziert werden.

Mit einem feierlichen Spatenstich hat ebm-papst den Bau eines neuen Werks im chinesischen Xi'an, Hauptstadt der Provinz Shaanxi, gestartet. Auf 27.000 Quadratmetern sollen ab Sommer 2019 Ventilatorlösungen für den asiatischen Markt produziert werden.

Da die Nachfrage auf dem asiatischen Markt stetig zunehme, würden laut Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe, neben dem Werk in Shanghai weitere Fertigungskapazitäten benötigt. Er ergänzt: »Mit dem Neubau setzen wir einen weiteren Schritt unserer Internationalisierungsstrategie Struktur 2020 und der damit verbundenen weiteren Lokalisierung in Asien um«.  

Die Entscheidung für den neuen Standort nahe der Zwölf-Millionen-Einwohner-Stadt Xi'an wird unter anderem durch eine hohe Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften sowie eine hervorragende verkehrstechnische und logistische Anbindung bestärkt.

»Neben China haben wir auch die aufstrebenden Märkte im Visier, die zukünftig von unserem neuen Standort aus mit Produkten versorgt werden sollen«, sagt Thomas Nürnberger, Geschäftsführer von ebm-papst China. »Hierzu gehören vor allem die ASEAN-Staaten mit Ländern wie Indonesien, den Philippinen oder Thailand, die an der Schwelle vom Entwicklungsland zum Industriestaat stehen«, so Nürnberger weiter.

ebm-papst ist seit 1996 in China vertreten und beschäftigt derzeit rund 1800 Mitarbeiter vor Ort. Die Zentrale, die auch das Entwicklungszentrum für Produkte des asiatischen Marktes beherbergt, ist in der Freihandelszone Waigaoqiao (Shanghai) angesiedelt, das Produktionswerk in Nanhui (Shanghai). Zwei weitere Standorte befinden sich in Hongkong und Qingdao.