Covid-19 im Vereinigten Königreich RS hilft bei 3D-Druck von Schutzvisieren

RS Components versammelt DesignSpark-Community im Vereinigten Königreich, um per 3D-Druck Visiere zum Schutz von Gesundheitspersonal vor Covid-19 herzustellen.
RS Components versammelt DesignSpark-Community im Vereinigten Königreich, um per 3D-Druck Visiere zum Schutz von Gesundheitspersonal vor Covid-19 herzustellen.

Der Distributor RS spendet PLA-Filament, um 20.000 Visierrahmen zur Unterstützung der Initiative der britischen National 3D Printing Society herzustellen.

RS Components will gemeinsam mit der britischen National 3D Printing Society (N3DPS) dazu beitragen, dass das Gesundheitspersonal des Vereinigten Königreichs in Zeiten von Corona schnell auf wichtige persönliche Schutzausrüstung (PSA) zugreifen kann. Um dies direkt zu unterstützen, hat der Distributor in Zusammenarbeit mit dem Lieferanten seiner Eigenmarke RS Pro der Organisation 400 kg PLA-Filament aus End-of-Reel-Lieferungen gespendet. Diese Filamentmenge reicht aus, um bis zu 20.000 Visierrahmen zu produzieren. Das Filament steht Benutzern zur Verfügung, die an der N3DPS-Initiative teilnehmen.

DesignSpark-Community soll helfen

In den letzten Wochen hat RS die 930.000-köpfige Community der DesignSpark-Engineering-Plattform angesprochen und Mitglieder mit Zugang zu einem 3D-Drucker aufgefordert, sich einer Initiative zur Herstellung von NHS-akzeptierten (National Heath-Service, britische Gesundheitsorganisation) Schutzvisieren anzuschließen. So soll medizinisches Fachpersonal mit erhöhtem Infektionsrisiko besser geschützt werden.

An seinem Standort in Corby, Northamptonshire, möchte der Distributor für diese Initiative über 1.000 Visiere pro Woche produzieren. Die britische 3D-Druckorganisation stellt für diesen Zweck einige seiner Drucker leihweise zur Verfügung.

Visier-Standarddesign ist schnell zu fertigen

N3DPS hat ein Standarddesign für das Visier entwickelt, das einfach, schnell und kostengünstig herzustellen ist. Außerdem koordiniert sie die Aktion, an der ein Netzwerk von Personen und Organisationen in ganz Großbritannien beteiligt ist. In Zusammenarbeit mit offiziellen NHS-Lieferanten wurde dieses Design vom NHS zur Verwendung frei gegeben. Die Vorgehensweise bietet die Gewissheit, dass die ordnungsgemäßen Desinfektionsverfahren eingehalten wurden, bevor die Endprodukte Mitarbeiter des Gesundheitswesen erreichen, die dringend PSA benötigen. Seit Anfang April haben mehr als 1.500 Menschen ihre Zeit und 3D-Drucker freiwillig zur Herstellung dieser Visiere bereitgestellt. Die wöchentliche Produktionskapazität beträgt jetzt mehr als 30.000.

Ein weiterer Partner, der eine Schlüsselrolle bei der N3DPS-Initiative spielt, ist der in Northampton ansässige Kunststoffhersteller Igus. Er fungiert als Verteilungszentrale und stellt seine Einrichtungen für die Montage der Visiere bereit. Das Unternehmen hat auch das Klarsichtmaterial gespendet, die jedem 3D-gedruckten Rahmen hinzugefügt werden. MedSupplyDriveUK bringt die Endprodukte zu den Nutzern.