AZEGO will nach Phase der Umstrukturierung weiter expandieren

Das reinrassige Brokergeschäft spielt nach AZEGOs Neuausrichtung unvermindert eine Schlüsselrolle. Daneben gewinnen die Aktivitäten in anderen Geschäftsfeldern – insbesondere in der Franchise-Distribution – deutlich an Fahrt.

Deutliche Veränderungen hat die Umstrukturierung der AZEGO in den letzten beiden Jahren mit sich gebracht. Nachdem die Umsätze im Engpassgeschäft vor Jahren konjunkturbedingt in den Keller rauschten, widmete sich das AZEGO-Management verstärkt dem Aufbau weiterer Standbeine. Nachdem die Phase der Neuausrichtung nahezu abgeschlossen ist, rechnet das Unternehmen für das Jahr 2007 mindestens mit einer schwarzen Null.

Einen Umsatz von 70 Mio. Euro peilt der Independent Distributor für 2006 an. Zwar entfällt mit 45 Prozent nach wie vor ein Großteil des Umsatzes auf das Shortage-Geschäft, doch das Franchise-Geschäft der AZEGO-Tochtergesellschaft First Components GmbH trägt bereits rund ein Viertel zum Gesamtumsatz bei, das Überbestands-Management weitere 20 Prozent, während der Rest sich auf diverse neue Geschäftsfelder verteilt.

»Unser Geschäft weist nun in einem vernünftigen Verhältnis mehrere Standbeine auf und wir sind damit Marktschwankungen gegenüber deutlich besser gefeit als in der Vergangenheit«, so Norbert Wilkat, CEO der AZEGO AG. »Vor allem unser Einstieg ins Distributionsgeschäft hat sich sehr erfreulich entwickelt und ist derzeit der Geschäftsbereich, der die höchsten Zuwachsraten aufweist«, zieht Norbert Wilkat Bilanz.

Näheres erfahren Sie aus der »Markt&Technik«-Ausgabe 4 vom 26 Januar 2007.