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Imagination Technologies: MIPS I6500-F

Hohe Rechenleistung trifft auf funktionale Sicherheit

05. Juli 2017, 12:00 Uhr   |  Iris Stroh


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Unsicherheit bei Fahrern

Duale Hochschule Baden-Württemberg
Auch Fahrer haben gemischte Gefühle
In einer User-Experience-Studie untersuchten Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie die Fahrereinstellung zum automatisierten Fahren. Für die Studie hatten rund 200 Probandinnen und Probanden zwischen 19 und 81 Jahren an einer Testfahrt mit vor- und nachheriger Befragung teilgenommen. Zum Test standen die Serienfahrzeuge Mercedes-Benz E-Klasse und das Tesla Model S zur Verfügung. Dabei ging es um folgende Fragen: Sind Fahrer überhaupt bereit für Fahrautonomie? Wie wirken sich automatisierte Fahrfunktionen auf das Wohlbefinden von Fahrern aus? Was sind die Treiber für die Innovationsakzeptanz beim autonomen Fahren? Und wie schneiden automatisierte Fahrerlebnisse und Marken im Vergleich ab?

Die Studie ergab, dass sich die Mehrzahl der Fahrer vorstellen kann, in Zukunft automatisierte Fahrfunktionen zu nutzen, mehr Geld dafür auszugeben wollen aber nur wenige. Zudem wurde ersichtlich, dass die Fahrer ihre eigenen Fähigkeiten hinsichtlich der Bedienung der automatisierten Fahrfunktionen insgesamt nach der Probefahrt positiver einschätzen als zuvor. Von den verschiedenen Fahrzeugfunktionen wurden insbesondere der Abstands- und Spurhaltungsassistent als nützlich wahrgenommen. Wahrnehmungsdifferenzen zwischen den unterschiedlichen Automarken, die testgefahren wurden, wurden ebenfalls deutlich.

Testpersonen, die das Tesla Model S gefahren hatten, zeigten positivere Tendenzen. Zusammenfassend wurde klar: Die Bewertungen und Einschätzungen der Testpersonen hängen in großem Maße von ihren Erwartungen an das automatisierte Fahren ab. So hofften viele Fahrer, durch automatisierte Fahrfunktionen beim Autofahren entspannen zu können oder von einer erhöhten Sicherheit zu profitieren - wurden in diesen Punkten jedoch eher enttäuscht. Insgesamt einig sind sich die Studienteilnehmenden darin: die Technologie ist noch nicht ausgereift und befindet sich erst im Anfangsstudium der Entwicklung. Fazit für die OEMs/Tier-Ones: eine klare Kommunikation der tatsächlichen Leistungsfähigkeit entsprechender Fahrzeuge ist von zentraler Bedeutung, um potentiellen Kundeinnen und Kunden ein realistisches Bild der aktuellen Fahrautonomie zu vermitteln.

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1. Hohe Rechenleistung trifft auf funktionale Sicherheit
2. Zusammenarbeit Imagination und Mobileye
3. Skepsis beim GDV
4. Unsicherheit bei Fahrern

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