Straton: Real-Time-Kernel optimiert

Damit das Programmiersystem Straton neben Single-Prozessor- auch mit Multi-Prozessor-Systemen arbeitet, hat Copa-Data speziell für die Initialisierungsphase und für das Bluescreen-Handling Adaptionen implementiert.

»Mit speziellen Vorkehrungen für die Interprozessor-Interrupts verhindern wir, dass das System in undefinierte Zustände kommt«, so Jürgen Resch, Produktmanager von Copa-Data.

Multi-Prozessor-IPCs kommen dem Einsatz von zenOn und Straton entgegen. Der Benutzer kann auf einem Prozessor die Soft-SPS laufen lassen, während der andere Prozessor für die Windows-Applikationen wie die Visualisierung mit zenOn genutzt wird. Dazu muss der Anwender lediglich mit Hilfe des CDrtHAL-Konfigurator definieren, auf welcher CPU die Soft-SPS laufen soll.

Auch die Echtzeit-Erweiterung von Straton läuft nun unter Windows reibungslos. Dafür wurde sie an die Anforderungen der User-Account-Control (UAC) von Windows Vista und den High-Precision-Event-Timer (HPET) angepasst.

Jürgen Resch weiter: »Jeder Industrie-PC mit Straton arbeitet zuverlässig und sicher mit Dual-Core- und Quad-Core-Prozessoren, auch unter Windows Vista«.