Mesago Messe Frankfurt SPS feiert 30. Jubiläum

Sylke Schulz-Metzner, Mesago: "Auf unserer Messe werden die Themen gezeigt, die für die anwendende Industrie relevant sind."

Die Messe SPS feiert in diesem Jahr ein Jubiläum – mit angepasstem Namen und geschärftem Profil. Im Interview spricht Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS bei Mesago, über die Notwendigkeit des Wandels, um sich treu zu bleiben.

Die Messe SPS findet zum 30. Mal statt und gönnt sich einen neuen Anstrich. Was dürfen Aussteller und Besucher in diesem Jahr erwarten?

Sylke Schulz-Metzner: Mit dem neuen Anstrich hat sich am Konzept nichts geändert. Der neue Name verdeutlicht nur die Entwicklung, die die Branche und damit auch die Messe in den letzten Jahren genommen hat. Das zunehmende Zusammenwachsen von IT und Produktion spiegelte sich schon länger in der Messe wider. Letztendlich haben wir überlegt, welche Bereiche aus der Operational Technology, sprich der Produktion und der IT, bilden wir ab. Daraus entstand der neue Name: SPS – Smart Production Solutions. 

Was war Ihr ganz persönliches Highlight auf den vergangenen Messen?

Sylke Schulz-Metzner: Da ich seit fast 30 Jahren die Messe begleite, ist es für mich schwierig, rückblickend ein Highlight zu benennen. Im letzten Jahr war das absolute Highlight für mich der iPad-Künstler auf unserem Ausstellerabend. Er hat eine faszinierende Show abgeliefert! Und die Performance hat auch gezeigt, welche Möglichkeiten sich durch technologischen Fortschritt und moderne Kommunikationstechniken für alle Bereiche unseres Lebens ergeben – auch für die Zauberei!

Heute öffnet die SPS ihre Tore. Auf was freuen Sie sich persönlich am meisten?

Sylke Schulz-Metzner: Es ist jedes Jahr derselbe Moment: Dienstagmorgen, 9 Uhr, die Türen gehen auf und die ­Messe geht los! Es ist wie in die Hände klatschen und die Menschenmassen sind direkt in den Hallen! Dieses Gefühl genieße ich sehr, daher bin ich auch immer im Bereich der Türen, wenn die Messe startet. Vom ersten Moment erlebt man das, was unsere Messe ausmacht: Besucher und Aussteller stecken ihre Köpfe zusammen, diskutieren und ringen gemeinsam um die beste Lösung. Und es ist das Bewusstsein, dass in diesen drei Tagen in Nürnberg auch die Zukunft unserer Industrienation stattfindet. Das ist großartig!