Mit PowerPC und FPGA

Ein ESM ist ein System-On-Module zur Nutzung auf einer Trägerkarte für unterschiedliche industrielle Anwendungen und Umgebungsbedingungen. MENs neues PowerPC-basierendes ESM EM9 basiert auf einem MPC8543 beziehungsweise MPC8548 bis 1,5 GHz von Freescale.

Das Innenleben dieses Prozessors aus der PowerQuicc-IIIFamilie besteht aus einem hochintegrierten e500-Core mit FPU, MMU und L2- Cache-Unterstützung. Je nach Prozessortyp benötigt das gesamte Modul zwischen 10 und 14 W und ist bei einer Betriebstemperatur von –40 °C bis +85 °C einsetzbar. An der Front des ESM befinden sich drei Gigabit-Ethernet- Kanäle sowie eine COM-Schnittstelle, die über RJ45 beziehungsweise wahlweise D-Sub-Stecker angesprochen werden. Aufgrund des Cyclone-II-FPGA stehen dem Anwender weitere Ein-/Ausgabe-Funktionen wie zusätzliche COMs, Grafik, CAN-Bus oder IDE zur Anbindung von Massenspeichern zur Verfügung, die über den Embedded-Systeme: Mit PowerPC und FPGA Ein-/Ausgabestecker des ESM auf der Trägerkarte zugänglich gemacht werden. Um das neue ESM auch für mobile Anwendungen einsatzfähig zu machen, ist der bis 2 GByte große, schnelle DDR2-SDRAM-Speicher gegen Schock und Vibration fest verlötet. Der ebenfalls gelötete 1 GByte große NAND-Flash-Speicher ersetzt in vielen Fällen die Festplatte im System, und das schnelle, nicht-flüchtige FRAM ist ideal für Anwendungen mit geringem Stromverbrauch.

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