Keba AG: Nachfolge geregelt

Der österreichische Automatisierungsanbieter Keba hat seine Eigentumsverhältnisse neu geregelt. Mehrheitseigentümer und Firmengründer Karl Kletzmaier hat in diesem Zusammenhang einen Großteil seiner Anteile an der AG an seine beiden Töchter übertragen.

Im Zuge der internen Nachfolgeregelung gehen je 18 % der Anteile an der Keba AG an Barbara und Martina Kletzmaier (beide 30 Jahre). Die neuen Aktionärinnen haben diese in die KLH Beteiligungsgesellschaft eingebracht, an der sie nun jeweils rund 35 % halten. Karl Kletzmaier selbst ist künftig über die Kletzmaier Beteiligungsgesellschaft noch direkt mit 19 % am Unternehmen beteiligt. In Summe hält die Familie Kletzmaier unverändert mit 55 % die Mehrheit an der Keba AG.

Gunther Krippner, der 1970 zusammen mit Kletzmaier die damalige Elektronikbau Krippner & Kletzmaier gründete und sich bereits 1997 aus der Keba AG zurückzog, hat seine 15 % an den heutigen Vorstandsvorsitzenden der AG, Gerhard Luftensteiner, sowie an den Technischen Vorstand Franz Höller verkauft. Diese Anteile wurden in die neu gegründete KLH Beteiligungsgesellschaft m.b.H. eingebracht, an der Gerhard Luftensteiner 19,61 % und Franz Höller 9,8 % hält.

Die international tätige Keba-Gruppe mit Hauptsitz in Linz  setzte zuletzt über 100 Mio. Euro um und beschäftigt in Europa rund 730 Mitarbeiter. Hinzu kommen die 192 Mitarbeiter des jungen Joint-Ventures CBPM-KEBA in Beijing/China. Bei der China Banknote Printing and Minting Corporation handelt es sich um die chinesische Banknotendruckerei. Die beiden Kletzmaier-Töchter sind außerhalb der Keba-Gruppe beschäftigt: Barbara Kletzmaier ist derzeit als Commercial Manager bei Siemens Limited China in Shanghai tätig, Martina Kletzmaier in der Stabstelle Strategie bei der OMV R&M GmbH.