Harting macht Standard-Ethernet deterministisch

Hartings neue »Fast-Track-Switching«-Technik ermöglicht es nach Angaben des Unternehmens erstmals, Standard-Ethernet ohne Einschränkungen des Echtzeitverhaltens und mit dem nötigen Determinismus in der Feldebene einzusetzen.

Technisch umfasst das »Fast-Track-Switching«-Konzept im Wesentlichen drei Punkte: Der Switch erkennt ein Automatisierungsprotokoll, um es mit höchster Priorität vor allen IT-Protokollen weiterleiten zu können. Die erkannten Automatisierungsprotokolle werden im »cut-through-Verfahren« beschleunigt. Darüber hinaus sorgt die neue Technik dafür, dass Automatisierungsprotokolle IT-Protokolle überholen.

»Um `Fast Track Switching´ zu realisieren, haben wir die Funktionen eines Standard-Switches um wesentliche Punkte erweitert«, betonte Stefan Korf, Projektleiter »Fast Track Switching«, anlässlich der Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg. »Der technische Kern unserer Innovation ist eine Art Überholspur für Automatisierungsprotokolle. Sie ermöglicht es erstmals, mit einem Netzwerk alle Applikationen eines Unternehmens abzubilden. `Fast Track Switching´ sorgt für ein durchgängiges Ethernet mit dem nötigen Determinismus in der Feldebene.«