Ein Leistungsschütz reicht aus

<p>Bislang wird für Schaltungen der Sicherheitskategorie 3 und 4 die Reihenschaltung von zwei Schützen empfohlen.

Bislang wird für Schaltungen der Sicherheitskategorie 3 und 4 die Reihenschaltung von zwei Schützen empfohlen. Bei Lösungen mit Moeller-Komponenten reicht jetzt ein Schütz und das CMD (Contactor Monitoring Device) desselben Herstellers aus. Das CMD überwacht bei einem Leistungsschütz die Hauptkontakte auf Verschweißen. Es vergleicht hierzu die Schütz-Steuerspannung mit dem Zustand der Hauptkontakte, den ein Spiegelkontakt (IEC EN 60947-4-1 Anh. F) zuverlässig meldet. Wird die Schützspule entregt und fällt dann das Schütz nicht ab, löst das CMD den vorgeordneten Leistungs-, Motorschutzoder Lasttrennschalter über einen Unterspannungsauslöser aus. Außerdem überwacht das CMD die Funktionstüchtigkeit des internen Relais; hierfür dient ein zusätzlicher Hilfsschließer des überwachten Leistungsschützes. Dazu wird der Hilfsschließer und Hilfsöffner zwangsgeführt – letzterer ist als Spiegelkontakt ausgeführt. Das Schützüberwachungsrelais CMD dient für Not-Halt-Anwendungen gemäß EN 60204-1. Es ist ebenso in der amerikanischen Automobilindustrie anwendbar, dort sind gleichfalls Lösungen gefragt, die ein Verschweißen der Motorstarter zuverlässig erkennen und den Motorabgang sicher abschalten. Weitere Einsatzvarianten ergeben sich bei Kran-Anwendungen, die noch Barrenschütze bevorzugen: Hier fordert die EN 60204-32 die Zuordnungsart 2 für Schütze. Mit dem CMD werden auch Vakuumschütze von Moeller einsetzbar sein.

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