Atmel streicht 1300 Stellen, die meisten in Europa

Der kalifornische Halbleiterhersteller Atmel will künftig eine Fab-Lite-Strategie verfolgen und beabsichtigt deshalb, seine beiden Halbleiterfabriken in Heilbronn und North Tyneside/UK zu verkaufen. Von dem Verkauf sind 1000 Mitarbeiter betroffen.

Darüber hinaus sollen 300 weitere Stellen in anderen Bereichen des Unternehmens abgebaut werden, wobei das Unternehmen auf freiwillige Kündigungen und die natürliche Fluktuation setzt.

Atmel verspricht sich von der Restrukturierung Kosteneinsparungen von 70 bis 80 Mio. Dollar in 2007 und danach jährlich zwischen 80 bis 95 Mio. Dollar. Zunächst werden jedoch noch in 2006 Restrukturierungskosten fällig, die mit mehr als 200 Mio. Dollar beziffert wurden.