Werma Signaltechnik gewinnt Preis zur Chancengleichheit

Werma Signaltechnik aus Rietheim-Weilheim hat den ersten Preis im Landeswettbewerb »Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb 2006« gewonnen. Wirtschaftsminister Ernst Pfister überreichte Geschäftsführer Günter Kirn in Stuttgart die Siegerurkunde.

Damit würdigte Pfister die umfangreichen Maßnahmen des 155 Mitarbeiter zählenden Betriebs. Vorbildlich sei die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Betrieb und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, etwa Maßnahmen rund um Erziehungszeit und Wiedereinstieg. Von den 155 Beschäftigten sind rund zwei Drittel Frauen. Ein Drittel der Führungskräfte der mittleren Führungsebene sind ebenfalls weiblich.

Flexible Arbeitszeitmodelle erleichtern den Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Gleitzeit, Jobsharing und 20 verschiedene Arbeitszeitmodelle von der 10- bis hin zur 40-Stunden-Woche. Wenn sich Nachwuchs ankündigt, hält die Personalabteilung eine Informationsmappe bereit, die werdende Eltern über alles informiert, was sie mit Ämtern, Institutionen und dem Arbeitgeber vor ihrem beruflichen Ausstieg regeln sollten.

Damit in der Elternzeit der Kontakt zu den Mitarbeiter/-innen nicht abbricht, lädt das Unternehmen sie grundsätzlich zu seinen betrieblichen Veranstaltungen ein. Wiedereinsteiger/-innen konnten in der Vergangenheit zudem meist in frühere Bereiche und Positionen zurückkehren.