Wacker Chemie steigert Umsatz mit Silizium

Der bayrische Chemiekonzern konnte seinen Umsatz im Jahr 2007 deutlich steigern. Besonders gut lief das Geschäft mit Silizium. Der gestiegene Bedarf kam von der Fotovoltaik und der Halbleiterindustrie.

Den vorläufigen Geschäftszahlen zufolge steigerte Wacker Chemie den Umsatz um 13 Prozent auf 3,78 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 1 Mrd. Euro um 27 Prozent über dem Vorjahreswert.

Besonders stark wuchs der Umsatz mit polykristallinem Reinstsilizium. Er stieg um 40 Prozent auf 457 Mio. Euro. Der Grund dafür waren höhere Preise aber auch eine Erhöhung der Produktion um 30 Prozent. Damit stellte Wacker im letzten Jahr 8100 Tonnen dieses Materials her. Angetrieben wurde das hohe Wachstum durch die Nachfrage aus der Fotovoltaik-Industrie. Aber auch die Nachfrage der Halbleiterhersteller stieg an.

Das spiegelt sich auch im Umsatzwachstum mit Wafern aus Reinstsilizium wider. Der Umsatz wuchs in diesem Bereich um 15 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro. Ein Grund dafür war die Umstellung vieler Halbleiterhersteller auf die 300-mm-Wafer-Produktion in diesem Jahr. Für das Jahr 2008 erwartet Wacker Chemie im gesamten Geschäft ein weiteres Wachstum.