USB-Mini-Messlabor mit bis zu 18 Bit Genauigkeit

Der US-amerikanische Hersteller LabJack (Vertrieb: Meilhaus Electronic) stellt eine neue Version seines USB-Mini-Messlabors »LabJack U12« vor.

»LabJacks« sind USB- oder Ethernet-basierende Mess- und Automatisierungs-Boxen mit analogen Ein-/Ausgängen, digitalen Ein-/Ausgängen und anderen I/O-Kanälen als Schnittstelle zwischen PC und der Applikation.

Die neue Version U6 bietet 14 Analog-Eingänge mit einer Auflösung von 16 bis 18 Bit, abhängig von der Sample-Rate. Für eine hohe Genauigkeit und eine effektive Auflösung von 22 Bit sorgt der zusätzliche, langsame 24-Bit-Wandler.

Die Eingänge arbeiten single-ended (14) oder differentiell (hier reduziert sich die Gesamtzahl auf die Hälfte). Die Eingangsbereiche liegen bei ±10, ±1 und ±0,1 V mit den programmierbaren Verstärkungen x1, x10 und x100. Zudem verfügt das Modul über einen eingebauten Temperatur-Sensor für Kaltstellen-Kompensation/CJC. Zwei der vier analogen Ausgänge sind fest eingestellt für Strom (200/10 µA), die anderen beiden arbeiten mit 12 Bit Auflösung und einem Bereich von 0 bis 5 V. 20 Digital-I/O-Kanäle, bis zu 2 Zähler (je 32 Bit) und bis zu 4 Zeitgeber (Puls-Timing, Pulsbreiten-Modulations-Ausgang, Quadratur-Eingang etc.) runden die Funktionen der Box ab.

Der LabJack U6 unterstützt die Protokolle SPI und I2C sowie asynchrone serielle Protokolle (nur Master). Die maximale Streaming-Eingangsrate beträgt 50 kHz (abhängig von der Auflösung). Die I/O-Leitungen werden über Schraubklemmen oder Sub-D angeschlossen. Die Verbindung zum PC erfolgt über USB 2.0/1.1 full-speed, die Versorgung erfolgt vom PC über USB.

Software-Treiber gibt es für Windows, Linux, Mac und Pocket PC, Programmier-Beispiele für C/C++, VB, LabVIEW, Python und andere.