USA will den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte fördern

Die USA startet ein Förderprogramm, dass mit staatlichen Kaufprämien in Höhe von insgesamt 300 Mio. Dollar den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte forcieren will.

10. August 2009 – Im März dieses Jahres habe ich in einem Blog-Beitrag kurz zusammengefasst, wie die in den USA geplanten staatlichen Kaufprämien zur Förderung der Energieeffizienz verwendet werden sollen (siehe Stimulating Energy Efficiency). Darin erwähnte ich, dass insgesamt $300 Millionen als Kaufprämien für energieeffiziente Hausgeräte vorgesehen sind.

Am 14. Juli verkündete das Department of Energy (DOE) der USA, wie diese $300 Millionen unter den einzelnen Bundesstaaten und US-Territorien verteilt werden sollen (vorbehaltlich der Zustimmung der Regierung). Die Details der Förderprogramme sollen dann von den Bundesstaaten selbst geregelt werden.

Das Department of Energy veröffentlichte eine  Liste der für die einzelnen Bundesstaaten und US-Territorien bereitgestellten Gesamtbeträge.

Die Bundesstaaten haben jetzt bis zum 15. August Zeit, die Fördermittel zu beantragen. In den Anträgen soll u. a. angegeben werden, welche Hausgeräte in die Förderung einbezogen werden sollen und wie hoch die jeweiligen Kaufprämien sein sollen. Hier ein Auszug aus der Verlautbarung des DOE:

Die Staaten entscheiden selbst, welche ENERGY-STAR®-qualifizierten Hausgeräte in die Förderprogramme einbezogen werden und wie hoch die jeweilige Kaufprämie sein soll. Das DOE empfiehlt den Staaten und US-Territorien, ihre Programme auf Heizungs- und Kühlanlagen, Hausgeräte und Wasserkocher zu konzentrieren, weil diese Produkte das größte Energieeinsparpotenzial bieten. Folgende ENERGY-STAR-qualifizierte Hausgerätekategorien kommen für eine Förderung in Frage: Zentrale Klimaanlagen, Luft- und Erdwärmepumpen, Boiler, Öl- und Gasöfen, Raumklimaanlagen, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Gefriertruhen, Kühlschränke und Wasserkocher.

Es wird damit gerechnet, dass die Fördermittel nach Genehmigung der Anträge noch in diesem Jahr den Verbrauchern zugute kommen werden.

Angesichts der Tatsache, dass nur ein Monat Zeit zwischen der Veröffentlichung der Fördermittelverwendung und dem Bereitstellungstermin liegt, stelle ich mir vor, dass die verantwortlichen Behördenmitarbeiter alle Hände voll zu tun haben, wenn sie rechtzeitig fertig werden wollen. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Fördermittel auf die einzelnen Produkte aufgeteilt werden.

Weitere Einzelheit finden Sie in der Pressemitteilung des Department of Energy.

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